Ökologie

Neues Bewertungssystem für Störenfriede

Graue Eichhörnchen in Italien, Austern im Wattenmeer und die asiatische Tigermücke in Brandenburg – in den letzten Jahrzehnten haben immer mehr Tierarten aus allen Ecken der Erde ihren Weg zu uns gefunden. Allein 800 gebietsfremde Tier- und Pflanzenarten haben sich in Deutschland großflächig angesiedelt.

Pazifische Auster liegt am Nordsee-Strand © imago/blickwinkel
Pazifische Auster liegt am Nordsee-Strand | © imago/blickwinkel

Dass sich Organismen immer neue Lebensräume erschließen ist klar – das ist Teil der Evolution. Doch wenn sich die fremden Arten so weit ausbreiten, dass ein großer ökologischer oder ökonomischer Schaden entsteht – wie etwa das Aussterben heimischer Tiere – dann spricht man von invasiven Arten. Für diese hat ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Sven Bacher ein neues Bewertungssystem entwickelt.

Wie dieses Ranking die Auswirkungen invasiver Arten auf den Menschen anzeigt und welche Arten zuerst bekämpft werden sollten, das bespricht Stephan Karkowsky mit dem Ökologen Prof. Dr. Sven Bacher von der Universität Freiburg.

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