Kommentar von Hajo Schumacher

Raser und Autorennen in der Stadt

Sie gehören offenbar zu Berlin wie die Currywurst: Junge testosteronübersteuerte Männer, die die Straßen der Stadt zur Rennpiste umfunktionieren.

Die gesperrte Tauentzienstraße in Berlin nach einem illegalen Autorennen © Britta Pedersen/dpa
Die gesperrte Tauentzienstraße in Berlin nach einem illegalen Autorennen © Britta Pedersen/dpa

Der Kickstart an der Ampel oder die komplette Renndistanz über mehrere Ampeln, nachts liegt ein leichter Gummigeruch über der Stadt. Auch tagsüber kann man immer wieder Bleifüße beobachten, für die die restlichen Verkehrsteilnehmer nur als Schikanen den Reiz erhöhen - mit tödlichen Folgen, wie in der Nacht zu Montag auf der Tauentzienstraße. Zwei Männer im Alter von 26 und 24 Jahren lieferten sich ein Rennen. Einer von ihnen kollidierte in der Nähe des KaDeWe mit einem unbeteiligten Auto. Der 69jährige Fahrer starb noch am Unfallort.

Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) forderte daraufhin schärfere Strafen. Man müsse über vieles diskutieren, etwa eine Verschärfung des Rechts und einen konsequenteren Entzug des Führerscheins, sagte Henkel am Dienstag. Auch über PS-Obergrenzen für Führerscheinneulinge sollte man reden.

Sehen wir da gerade den hilflosen Staat? Ein Kommentar von Hajo Schumacher, Kolumnist der Berliner Morgenpost.

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