Kommentar von Hajo Schumacher

Die Fußball-WM in Zeiten der Globalisierung

Ist die Fußballweltmeisterschaft nicht eigentlich ein Auslaufmodell, weil der Nationalstaat keine Rolle mehr spielt?

"Brazuca" - der Spielball für die Fußball-WM 2014 in Brasilien liegt neben dem FIFA-WM-Pokal (Foto: adidas) © dpa
"Brazuca" - der Spielball für die Fußball-WM 2014 in Brasilien liegt neben dem FIFA-WM-Pokal (Foto: adidas) © dpa

Am Sonntag wird Deutschland anlässlich des WM-Finales in einem schwarz-rot-goldenen  Farbenmeer versinken. Der Argentinier trägt natürlich staatstragendes hellblau auf weiß. Und beim Spiel um Platz drei werden sich die Brasilianer in gelb-blau hüllen.

Die Identifikation über die Nation funktioniert gut wie nie bei dieser Weltmeisterschaft. Dabei agieren alle Akteure global. Die FIFA, die Spieler, die oft schon auf mehreren Kontinenten gespielt haben, Trainer, die sich weltweit als Legionäre verdingen und nicht zuletzt die Fans, die inzwischen in der Welt zuhause sind. Ist eine Fußball-WM in Zeiten der Globalisierung ein Auslaufmodell?

Ein Kommentar von Hajo Schumacher, Kolumnist bei der Berliner Morgenpost...

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