Kommentar von Hajo Schumacher

No-go-Areas für Kippaträger? Hilferuf, Warnruf oder Hysterie?

Hakenkreuzschmierereien, Judenhetze auf Demonstrationen, Schändung von jüdischen Friedhöfen... die Zahl der antisemitischen Straftaten hat im letzten Jahr um zehn Prozent zugenommen. Das geht aus bisher noch nicht veröffentlichten Zahlen der Bundesregierung hervor.

Männer tragen in einer Synagoge die traditionelle Kippa © imago/Karina Hessland
Männer tragen in einer Synagoge die traditionelle Kippa © imago/Karina Hessland

Und dann kam gestern noch das:

„Die Frage ist, ob das Tragen der Kippa tatsächlich sinnvoll ist sich in Viertel mit hohem muslimischen Bevölkerungsanteil als Jude durch das tragen einer Kippa zu erkennen zu geben“

Der Satz vom Präsident des Zentralrat der Juden Josef Schuster schockte gestern. Eyal Lewinsky vom jüdischen Jugendzentrum Olam in Berlin wurde noch deutlicher:

„Also ich würde extra mit ner Kippa nicht in solchen Bezirken rumlaufen, weil ich einfach weiß, ich würde damit aufsehen und vielleicht auch ärger bekomme“

No-Go-Areas für Kippaträger? Hilferuf, Warnruf Oder Hysterie? Ein Kommentar von Hajo Schumacher, Kolumnist der Berliner Morgenpost...

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