Kommentar von Hajo Schumacher

Edathy vor der Presse und dem U-Ausschuss des Bundestages

In der Kinderpornografie-Affäre hat sich der frühere SPD-Abgeordnete Sebastian Edathy, zehn Monate nach seinem Rücktritt aus dem Bundestag, gestern erstmals der Öffentlichkeit gestellt. Zunächst gab er eine mehrstündige Pressekonferenz in Berlin - danach stand er dem Untersuchungsausschuss des Bundestages Rede und Antwort.

Der frühere SPD-Bundestagsabgeordnete Sebastian Edathy steht im Untersuchungsausschuss des Bundestages in Berlin © dpa
Der frühere SPD-Bundestagsabgeordnete Sebastian Edathy steht im Untersuchungsausschuss des Bundestages in Berlin © dpa

Ein Mann setzt sich zur Wehr. Der Ex-SPD-Abgeordnete Sebastian Edathy, gegen den wegen Kinderpornografie-Vorwürfen ermittelt wird, zog gestern alle Register: Vor dem Untersuchungsausschuss ging es um die Frage, ob - und wenn ja, wer - ihn vor den Ermittlungen gewarnt hat.

Edathy sagte dort, wie schon zuvor auf einer stundenlangen Pressekonferenz, dass der damalige BKA-Chef Ziercke die SPD-Spitze informiert habe. Der SPD-Abgeordnete Hartmann habe ihn dann laufend mit Neuigkeiten versorgt. Fragen zu seinem eigenen Verhalten wich Edathy dagegen aus. Dies sei moralisch nicht in Ordnung gewesen, aber völlig legal. Trotzdem werde er physisch bedroht. Er führe ein Leben im Ausnahmezustand.

Ein Kommentar von Hajo Schumacher, Kolumnist der Berliner Morgenpost...

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