Kommentar von Hajo Schumacher

Zweckentfremdungsverbot: Rettung des Berliner Wohnungsmarktes?

Am 1. Mai endet die zweijährige Übergangszeit für das Zweckentfremdungsgesetz. Alle nicht genehmigten Ferienwohnungen sind ab dann illegal. Es drohen hohe Bußgelder. Stadtentwicklungssenator Geisel sagte dem rbb, es sei ein gutes Signal, dass Airbnb die Zahl der in Berlin angebotenen Wohnungen gesenkt hat. Das Zweckentfremdungsverbot wirke.

Altbauten in Berlin © imago/Schöning
Altbauten in Berlin © imago/Schöning

Im Berliner Roten Rathaus  feiert man es als großen Erfolg. Am kommenden Sonntag tritt das sogenannte Zweckentfremdungsgesetz in Kraft. Damit soll verhindert werden, dass  immer mehr Wohnraum in Ferienwohnungen umgewandelt wird. Die Plattform airbnb hat bereits reagiert und viele Angebote von kommerziellen Ferienwohnungsbetreibern gestrichen. Für Privatleute ist es weiterhin erlaubt, einzelne Zimmer zu vermieten oder die Wohnung vorübergehend Freunden zu überlassen.

"Wogegen wir uns wenden, ist, dass diese Wohnungen kommerziell zweckentfremdet werden. Und ein großer Teil der Wohnungen von airbnb sind Zweckentfremdungen", sagt Berlins Stadtentwicklungs-senator Andreas Geisel. Im rot-schwarzen Senat ist man sich einig: das Gesetz wirkt.

Ist der Berliner Wohnungsmarkt damit gerettet? Ein Kommentar von Hajo Schumacher, Kolumnist der Berliner Morgenpost...


Wie groß der Berliner Markt mit den meist illegal betriebenen Ferienwohnungen ist und wie funktioniert, hat sich radioeins Reporterin Diane von Alsino Skowronnek in ihrer Recherche-Serie "Heimat gesucht" zeigen lassen. Der Student hat mit Kommilitonen an der FH Potsdam die Internetseite "AirbnbvsBerlin" entwickelt.

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