Kommentar von Hajo Schumacher

Chris Dercon übernimmt die Volksbühne

Seit gestern ist es bestätigt, dass der belgische Kulturmanager Chris Dercon im Sommer 2017 neuer Intendant der Berliner Volksbühne wird. Die Intendantin vom Hamburger Kampnagel, Deuflhard, spricht von einer „spektakulären Entscheidung, die die Berliner Landschaft ordentlich umkrempeln wird“. Die Frage ist nur: In welche Richtung? Kritiker warnen vor einer wachsenden Eventkultur in der Berliner Theaterlandschaft.

Chris Dercon © imago/Lindenthaler
Chris Dercon © imago/Lindenthaler

Die Krawallwochen in Berlins Kulturbetrieb gehen in eine neue Runde: Gestern bestätigte der Regierende Bürgermeister von Berlin und damit auch für die Kultur in der Stadt verantwortliche Michael Müller, dass der bisherige Museumsmann Chris Decron tatsächlich der neue Intendant der Berliner Volksbühne werden soll.

Die Spekulationen über die Zukunft der Traditionsbühne als "Eventbude", wie es BE-Chef Peymann formulierte, hatten in den letzten Wochen schon zu wildem Gezeter und unflätigem Schlagabtausch im Berliner Kulturbetrieb geführt.

Wohin wird es in Zukunft mit dem Berliner Kulturbetrieb gehen? Ist die Personalentscheidung der Untergang des Ensembletheaters oder vielleicht ein mutiger Neuanfang?

Ein Kommentar von Hajo Schumacher, Kolumnist der Berliner Morgenpost.

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