Kommentar von Hajo Schumacher

Bosbachs Rückzug aus dem Innenausschuss

Der CDU-Innenexperte Bosbach legt sein Amt als Vorsitzender des Bundestags-Innenausschusses nieder und zieht damit die Konsequenzen aus seiner kritischen Haltung zur Griechenlandpolitik der Bundesregierung. Diesen Weg könne und wolle er nicht weiter mitgehen.

Wolfgang Bosbach (CDU) © dpa
Wolfgang Bosbach (CDU) © dpa

Der Rückzug des CDU-Bundestagsabgeordneten Bosbach aus dem Innenausschuss ist parteiübergreifend auf Bedauern gestoßen. Die Linken-Politikerin Jelpke meinte, trotz der großen politischen Unterschiede habe sie Bosbach als Vorsitzenden des Innenausschusses unter anderem wegen seiner Fairness geschätzt. Seinen Rücktritt bedauere sie sehr. Der stellvertretende Fraktionschef der Grünen, von Notz, sagte, Bosbachs Entscheidung bedeute für das Gremium einen herben Verlust.

Bosbach hatte die Aufgabe seines Mandats im Innenausschuss mit der Haltung der Bundesregierung in der Griechenland-Frage begründet. Der 63-jährige hatte mehrfach gegen Verhandlungen mit Griechenland über Hilfsprogramme gestimmt und lehnt ein drittes Hilfspaket vehement ab. Sein Mandat als Bundestagsabgeordneter will er aber behalten. 

Ein Kommentar von Hajo Schumacher, Kolumnist bei der Berliner Morgenpost...

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