Kommentar von Friedrich Küppersbusch

Erika Steinbach tritt aus der CDU aus und rechnet mit Merkel ab

Die frühere Vertriebenen-Präsidentin Steinbach will die CDU nach 42 aktiven Jahren verlassen. Steinbach kündigte ihren Parteiaustritt in einem Interview mit der "Welt am Sonntag" an. Grund sei die Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Merkel, sagte sie. Merkel habe mit der Öffnung der Grenzen im Herbst 2015 gegen geltendes Recht verstoßen.

Die Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach verlässt die CDU © dpa/Arne Dedert
Die Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach verlässt die CDU © dpa

Die Bundestagsabgeordnete Steinbach hat ihren Austritt aus der CDU mit scharfen Angriffen auf Bundeskanzlerin Merkel verbunden. In einer fünf-seitigen Erklärung wirft die frühere Präsidentin des "Bundes der Vertriebenen" der Kanzlerin vor, mit ihren "einsamen Entscheidungen" sowohl der CDU als auch Deutschland "massiv geschadet" zu haben. Als Beispiele nannte Steinbach den Atomausstieg, die milliardenschweren Euro-Rettungspakte und die Flüchtlingspolitik.

Steinbach sagte der "Welt am Sonntag", sie wolle vorerst nicht in die AfD eintreten, hoffe jedoch, dass die Partei in den Bundestag einzieht, damit es dort wieder eine Opposition gebe. Ihr hessischer CDU-Landesverband forderte Steinbach auf, ihr Bundestagsmandat niederzulegen.

Ein Kommentar von Friedrich Küppersbusch...

radioeins Kommentator

Friedrich Küppersbusch

Journalist, Autor und Fernsehproduzent

Friedrich Küppersbusch © dpa - Report

Der Weg ist das Ziel. Knapp neun Jahre studierte Friedrich Küppersbusch Journalistik an der Universität in Dortmund. Es lohnte sich, denn er bekam anschließend ein ... [mehr]

ico-blame

Na sowas! Kann es sein, dass Sie mit einem total veralteten Browser unterwegs sind? Das ist überhaupt nicht empfehlenswert, aus ganz vielen Gründen...
Vor allem aber nicht, wenn Sie die volle Schönheit von radioeins.de genießen wollen.

Icon Internet Explorer

Also bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, damit Sie total aktuell sind.
So wie wir.