Kommentar von Brigitte Fehrle

Geplanter Hooligan-Aufmarsch in Berlin

Die Gruppierung "Hooligans gegen Salafisten" hat für den 15. Novmeber eine Demonstration am Brandenburger Tor mit 1000 Teilnehmern angemeldet. Die Behörden in Berlin prüfen ein Verbot für die Hooligan-Demo. Innensenator Henkel sagte gestern auf radioeins, Berlin werde alle rechtlichen Mittel ausschöpfen, um Szenen wie in Köln zu verhindern. Experten sind uneins über ein Verbot.

Aggressive Hooligans während der Demonstration bei der Aktion "Hooligans gegen Salafismus" in Köln © dpa
Aggressive Hooligans während der Demonstration bei der Aktion "Hooligans gegen Salafismus" in Köln © dpa

Nach den Ausschreitungen in Köln, wollen die "Hooligans gegen Salafisten" jetzt auch in Berlin demonstrieren und haben für den 15. November eine Demonstration am Brandenburger Tor mit 1.000 Teilnehmern angemeldet. Innensenator Henkel will das verhindern und lässt von der Berliner Versammlungsbehörde prüfen, ob die Demo von Hooligans und verboten werden kann.

"Wenn ich dann noch sehe, dass im Internet eine Drohung verbreitet wird: Köln ist erst der Anfang. Dann sage ich, ich nehme das sehr ernst. Und ich sage dann in aller Klarheit, der Rechtsstaat muss alle Mittel ausschöpfen, die er hat, damit sich diese neue Dimension der Straßenmilitanz, die wir in Köln erlebt haben, hier nicht wiederholt." - so Innensenator Henkel gestern auf radioeins.

Muss der Rechtsstaat alle Mittel ausschöpfen, wie Henkel sagt, und den Hooligan-Aufmarsch in Berlin verbieten? Und wäre die Berliner Polizei überhaupt für so eine Demo gerüstet?

Ein Kommentar von Brigitte Fehrle, Chefredakteurin der Berliner Zeitung...

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