Kommentar von Brigitte Fehrle

Linksextreme Zerstörung in Berlin

Die linksextremen Randalierer haben nach ihren Anschlägen vom Wochenende weitere Attacken angekündigt. In einem Bekennerschreiben hieß es, man unterstütze Aufrufe, jeden Angriff auf linke Projekte mit Sachschaden von einer Million Euro zu vergelten. Hintergrund ist offenbar der Großeinsatz der Polizei vor einigen Wochen gegen die linksautonome Szene in der Rigaer Straße.

Zahlreiche Autos nach Brandanschlag in der Flottwellstraße in Berlin beschädigt © dpa
Zahlreiche Autos nach Brandanschlag in der Flottwellstraße in Berlin beschädigt © dpa

Die linksextreme Szene in Berlin ist in Aufruhr: Seit Mitte Januar rumort es in der Rigaer Straße, seit die Berliner Polizei ein von Linken bewohntes Haus mit 500 Einsatzkräften gestürmt hat.

Am Wochenende hat es auch in anderen Bezirken mehrere Nächte hintereinander Randale gegeben. Das Ergebnis: Zerschlagene Scheiben, brennende Autos, erschrockene Anwohner und Polizeibeamte, die sich wegen Steinwürfen zurückziehen mussten.

In einem Bekennerschreiben vom Wochenende heißt es, die Verwüstungen richteten sich gegen Gentrifizierung uns steigende Mieten. Innensenator Henkel ist aufgebracht und fordert eine eindeutige Abgrenzung von den Tätern:

„Es muss eine gesamtgesellschaftliche Ächtung her, auch von linksextremistischen Straftaten, die kann ich beim besten Willen nicht sehen. Wenn diese Täter auch nur im Ansatz das Gefühl haben, dass sie politische Rückendeckung erfahren, führen sie sich in der Regel bestärkt“, erklärte Henkel.

Stimmt das? Gibt es eine heimliche Zustimmung - zumindest zu den Zielen der Täter? Sind wir in Berlin auf dem linken Auge blind? Ein Kommentar von Brigitte Fehrle, Chefredakteurin Berliner Zeitung.

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