Kommentar von Brigitte Fehrle

Studenten fordern Notunterkünfte

Die Berliner Studenten-Vertretungen haben den Senat aufgefordert, Notunterkünfte für Studierende einzurichten, da sich die Situation für Studenten in der Hauptstadt weiter verschlechtert. WG-Zimmer kosten um die 400 Euro, die Studentenwohnheime haben lange Wartelisten.

Ein Student betrachtet die Wohnungsanzeigen am Schwarzen Brett in der Mensa © dpa/Matthias Balk
Ein Student betrachtet die Wohnungsanzeigen am Schwarzen Brett in der Mensa | © dpa

Die Wohnungslosigkeit nehme zum Start des Wintersemesters neue Ausmaße an, warnen die ASTA-Vertreter. Als Notlösung denkbar seien Turnhallen oder ungenutzte Notunterkünfte. Besonders Erstsemester und Studierende aus dem Ausland hätten Schwierigkeiten eine Wohnung zu finden.  

Von der neuen Bundesregierung fordern die Studentenvertreter, den Bafög-Wohngeldzuschuss zu erhöhen. Mit 250 Euro sei er nicht mehr zeitgemäß. 

Laut Berliner Wissenschaftsverwaltung ist der Bau von 5.000 neuen Wohnheimplätzen bis 2020 geplant.

Ein Kommentar von Brigitte Fehrle von der Berliner Zeitung...

radioeins Kommentatorin

Brigitte Fehrle

Von der Berliner Zeitung

Brigitte Fehrle von der Berliner Zeitung © Christine Blohmann
Die Hoffotografen GmbH Berlin

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