Kommentar von Brigitte Fehrle

Koalitionsstreit um Frauenquote

Die Wirtschaftslage verschlechtert sich immer mehr und deshalb wollen CDU und CSU Unternehmen bei der Frauenquote schonen. Grosse-Brömer, parlamentarischer Geschäftsführer der Unionsfraktion, sagte, es dürfe keine "weitere Belastung der Wirtschaft durch die Frauenquote" geben. Die zuständigen SPD-Minister reagierten empört. Sind Frauen in Führungspositionen eine "Belastung für die Wirtschaft"?

Ein ramponiertes Werbeplakat mit Frauenbeinen und Männerbeinen © imago/Ralph Peters
Ein ramponiertes Werbeplakat mit Frauenbeinen und Männerbeinen © imago/Ralph Peters

Im Schwarz-Roten Koalitionsvertrag steht: „Wir wollen den Anteil weiblicher Führungskräfte in Deutschland erhöhen. Deshalb werden wir […] Geschlechterquoten in Vorständen und Aufsichtsräten in Unternehmen gesetzlich einführen.“ Nur wann wird das umgesetzt? Eher später, wenn es nach CDU und CSU geht!

Ausgerechnet vor dem heutigen Treffen von Kanzlerin Merkel mit rund 100 weiblichen Führungskräften im Kanzleramt, gibt es neuen Streit in der Großen Koalition. Gerda Hasselfeldt von der CSU will "vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Entwicklung" die Einführung der Frauenquote verschieben und CDU Mann Grosse-Brömer meint: Teile der Wirtschaft empfinden die Quote als Belastung. Wenn man sie schon einführt, müsse man auch was zur Entlastung der Wirtschaft tun. Die SPD ist empört!

Sind Frauen in Führungspositionen eine "Belastung für die Wirtschaft"?

Ein Kommentar von Brigitte Fehrle, Chefredakteurin der Berliner Zeitung...

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