Kommentar von Brigitte Fehrle

Urteil zu Cannabis-Anbau

Oppositionspolitiker begrüßen das Kölner Urteil, das Patienten mit starken chronischen Schmerzen den Anbau von Cannabis zur Therapie erlaubt, Politiker der Großen Koalition äußern sich dagegen skeptisch...

Eine Cannabispflanze © imago/Caro
Eine Cannabispflanze © imago/Caro

Chronisch kranke Menschen dürfen Cannabis unter bestimmten Voraussetzungen zuhause anbauen. Das Kölner Verwaltungsgericht hat entschieden, dass sie unter bestimmten Umständen medizinisches Cannabis pflanzen dürfen. Dies gilt aber nur, wenn der Patient austherapiert ist, es keine Behandlungsalternative für ihn gibt und er sich das Apotheken-Cannabis nicht leisten kann, da es von den Krankenkassen nicht übernommen wird.

Die Opposition begrüßt das Urteil zum privaten Cannabis-Anbau. Das geltende Betäubungsmittelrecht behindere die medizinische Versorgung, hieß es von den Grünen. Ebenso wie Linke und Piraten fordern sie eine vollständige Legalisierung von Cannabis.

Skepsis kommt hingegen von der Großen Koalition. Der Selbstanbau sei keine Lösung, sagte der SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach bei unseren Kollegen im Inforadio. Man könne kaum kontrollieren, wer am Ende Zugriff auf die Droge habe.

Ein Kommentar von Brigitte Fehrle, Chefredakteurin der „Berliner Zeitung“...

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