Kommentar von Brigitte Fehrle

Stickstoffdioxidwerte in Berlin höher als angenommen

Die Belastung mit Stickstoffdioxid ist in Berlin deutlich höher als erlaubt. Das zeigen bisher unveröffentlichte Zahlen der Senatsverwaltung für Umwelt, die dem rbb vorliegen. Demnach wird an allen 23 Messstellen der gesetzlich erlaubte durchschnittliche Jahresgrenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft überschritten.

Stau und dichter verkehr in Berlin © imago/Olaf Wagner
Stau und dichter verkehr in Berlin © imago/Olaf Wagner

Am höchsten war die gemessene durchschnittliche Belastung an der Leipziger Straße in Mitte mit 66 Mikrogramm pro Kubikmeter. Es folgen die Neuköllner Buschkrugallee mit 63 Mikrogramm und die Hauptstraße in Schöneberg mit 57 Mikrogramm.

Der Berliner Senat will auf besonders betroffenen Straßenabschnitten Tempo 30 einführen. Dadurch soll der Verkehr besser fließen und die Belastung sinken. 

Hauptverursacher von Stickstoffdioxiden (NO2) sind Dieselfahrzeuge. Und deshalb sei zum wiederholten Male die Frage erlaubt: Ist ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge nicht unumgänglich? Ein Kommentar von Brigitte Fehrle von der Berliner Zeitung...

radioeins Kommentatorin

Brigitte Fehrle

Von der Berliner Zeitung

Brigitte Fehrle von der Berliner Zeitung © Christine Blohmann

Als Kind wollte sie Dressurreiterin werden. Dazu braucht man viel Disziplin und Ehrgeiz. Brigitte Fehrle hat beides. Doch statt der Reiterkarriere kam der Journalismus. Von Anfang Juli 2012 bis ... [mehr]