Kommentar von Bettina Gaus

Der NSU-Prozess geht und geht nicht richtig los

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Zwei Schilder mit der Aufschrift 'Angeklagte Zschäpe' und 'Verteidigung Zschäpe' stehen im Gerichtssaal auf der Anklagebank © dpa
Zwei Schilder mit der Aufschrift "Angeklagte Zschäpe" und "Verteidigung Zschäpe" stehen im Gerichtssaal auf der Anklagebank © dpa

In der vergangenen Woche bremsten die Anwälte von Beate Zschäpe den NSU-Prozess in München mit Befangenheitsanträgen gegen die Richter aus. Gestern wurde zwar endlich die Anklage verlesen, ansonsten musste sich das Gericht aber wieder mit Anträgen der Verteidiger von Beate Zschäpe befassen: erst ging es um die Verlegung des Prozesses in einen größeren Saal. Dann lehnten sie einige Ergänzungsrichter ab.

Manche Nebenklägeranwälte sprechen von einem Skandal, Barbara John, die Ombudsfrau für die Angehörigen der Opfer von einem „Vergraulprogramm“ für die Opfer“. Ist das was die Verteidiger von Beate Zschäpe da vor Gericht durchziehen eine Verzögerungstaktik auf Kosten der Angehörigen der Opfer?

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