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Jeanne Mammen: Die Beobachterin Retrospektive 1910-1975

Bis 15. Januar 2018 in der Berlinischen Galerie

„Eigentlich habe ich mir immer gewünscht: nur ein paar Augen sein, ungesehen durch die Welt gehen, nur die anderen sehen.“ Das hat die Berliner Künstlerin Jeanne Mammen einmal gesagt. Sie hat für ihr Leben gern beobachtet und in ihren Zeichnungen und Aquarellen das Berliner Großstadtlebens in den Goldenen Zwanzigern festgehalten als Illustratorin für bekannte Gesellschaftsmagazine.

Jeanne Mammen, o. T. (Selbstbildnis), o. D. (um 1926), Förderverein der Jeanne-Mammen-Stiftung e.V. © VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Repro: © Mathias Schormann
Jeanne Mammen, o. T. (Selbstbildnis), o. D. (um 1926), Förderverein der Jeanne-Mammen-Stiftung e.V. | © VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Repro: © Mathias Schormann

Dafür, dass auch Jeanne Mammen trotz aller Bescheidenheit nicht ganz ungesehen bleibt, sorgt jetzt eine umfangreiche Retrospektive in der Berlinischen Galerie.

Marie Kaiser hat sich „Jeanne Mammen - Die Beobachterin“ angeschaut.

VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Repro: © Mathias Schormann
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