Mi 21.06. 19:00

radioeins- und Rundschau-Spezial

Der Cottbuser Ostsee

der ganz große Traum vom Wasserparadies - live aus der "Maustmühle" an den Peitzer Teichen

Blick über den ehemaligen Braunkohletagebau Cottbus-Nord, aus dem der größte künstliche See Deutschlands - der Ostsee - entstehen soll © dpa
Blick über den ehemaligen Braunkohletagebau Cottbus-Nord, aus dem der größte künstliche See Deutschlands - der Ostsee - entstehen soll © dpa | © dpa

Östlich von Cottbus soll in den kommenden Jahren Deutschlands größter künstlicher See entstehen. Ab 2018 wird die ehemalige Braunkohlegrube Cottbus-Nord geflutet. In diesem Monat haben die vorbereitenden Arbeiten begonnen. Fast 20 Quadratkilometer groß soll der Ostsee werden, überwiegend gespeist aus Spreewasser.

Während die einen sich auf das riesige Freizeitareal und viele Wassertouristen freuen, befürchten die anderen schlechte Wasserqualität und unkontrollierten Grundwasseranstieg. Doch wie soll es an den Ufern des künftigen Sees eigentlich aussehen? Wie lassen sich Natur und Kommerz verbinden?

Welche Freizeitangebote könnte es geben? Welche Impulse gehen für die regionale Wirtschaft aus? Lassen sich Erfahrungen aus dem Lausitzer Seenland nutzen? Wie soll der Ostsee in das Tourismuskonzept zwischen Spreewald und Seenland eingebunden werden?   

Darüber sprechen wir mit der Cottbuser Bürgermeisterin Marietta Tzschoppe, mit der Projektleiterin für den Ostsee bei der LEAG, Birgit Schroeck, mit dem Vorsitzenden der Bürgerinitiative „Achtung Ostsee e.V.“, Wilfried Ott, dem Bürgermeister der Anrainergemeinde Teichland, Harald Groba, mit dem Geschäftsführer des Ingenieurbüros für Renaturierung, Dr. Christoph Gerstgraser und anderen in einem radioeins- und Rundschau-Spezial von 19 bis 20 Uhr auf 95,1 live aus dem Ausflugsrestaurant Maustmühle, direkt an den Peitzer Teichen. Die Sendung ist öffentlich, Gäste sind willkommen.