Mi 19.07. 19:00

radioeins- und Rundschau-Spezial

B 169 - Verkehrsader und Anwohneralbtraum

Jan Vesper
Jan Vesper | © Jan Vesper

"Lärm macht krank!" steht in großen Lettern auf einem Banner in Klein Oßnig. Täglich donnern ungefähr 1.000 Lastkraftwagen durch den Ort im Spree-Neiße-Kreis westlich von Cottbus, der von der Bundesstraße 169 durchschnitten wird. Dieses Schicksal teilt Klein Oßnig mit Neupetershain, Lindchen und Allmosen. Im Transitverkehr meiden LKW-Fahrer gern den 30 Kilometer langen Umweg über das Dreieck Spreewald zwischen den Autobahnen A 15 und A 13. Das spart Zeit, Kraftstoff und Maut.

Zweimal hat das Verwaltungsgericht Cottbus bereits in Sachen Lärmschutz für die Anwohner der B 169 entschieden. Zweimal hat es den Klägerinnen aus Klein Oßnig und Allmosen recht gegeben, dass Tempo-30-Zonen längst nicht mehr ausreichen, die weit überschrittenen Lärmschutzwerte tags und nachts einzudämmen. Doch es gibt noch weitere Interessen entlang der gut ausgebauten Verkehrsader. Das Aktionsbündnis B 169, dem über 50 Unternehmen von Cottbus bis Schwarzheide angehören will eine "Lärmsanierung ohne Verkehrsbeschränkungen" erreichen.

Kann es eine Lösung im Streit um den Verkehrslärm an der B 169 geben? Wie sollte sie aussehen und umgesetzt werden? Wir bringen die Akteure - das Land Brandenburg, die Kreise Spree-Neiße und Oberspreewald-Lausitz, Anwohner und Unternehmer - an einen Tisch: Beim radioeins- und Rundschau-Spezial am Mittwoch, 19. Juli, von 19 bis 20 Uhr, im Restaurant "Schön Oßnig" direkt an der B 169 in Klein Oßnig, Klein Oßniger Straße 20. Diskutieren Sie mit, die Sendung ist öffentlich und wird auf 95,1 live übertragen.