Berlinale

NATIVe - Indigenous Cinema

Regisseurin Alethea Arnaquq-Baril „Angry Inuk“ und Bird Runningwater, Direktor des Native American and Indigenous Program, sind zu Gast im radioeins Bus...

NATIVe – A Journey into Indigenous Cinema lädt das Berlinale-Publikum ein, Themen, Geschichte und Geschichten des indigenen Films kennenzulernen. Die Sonderreihe widmet sich seit der Berlinale 2013 filmischen Erzählungen indigener Völker auf der ganzen Welt. Alle zwei Jahre rückt eine neue Region in den Fokus.

Mit 24 Filmen aus Ozeanien, Australien und Nordamerika feierte NATIVe Premiere. Lateinamerika stand 2015 mit 12 Lang- und 6 Kurzfilmen im Mittelpunkt. 2017 zeigt NATIVe Filme aus der Arktis, die in ihren vielfältigen Formen, Narrationen und Anliegen nicht nur die Spitze des Eisbergs offenlegen.

Ein Programm aus kurzen und langen Spiel- und Dokumentarfilmen unterschiedlicher Produktionsjahre wird von Kuratorin Maryanne Redpath ausgewählt. Beraten wird NATIVe von einem internationalen Team aus Filmschaffenden und Filmexpert*innen, welche in den indigenen Communities aktiv und mit den dortigen Produktionsbedingungen vertraut sind. Bei der Berlinale werden diese Berater*innen gemeinsam mit den Filmemacher*innen und dem Publikum über Hintergründe, Stoffe und Akteure des indigenen Kinos diskutieren.

In Branchengesprächen, auf Empfängen und mit einem Stand beim European Film Market werden die Gäste von NATIVe aktiv daran mitwirken, die internationale Sichtbarkeit indigener Filme zu verstärken. Auf der Berlinale Website und in der Broschüre weist NATIVe seine Zuschauer*innen auf ausgewählte Filme und Veranstaltungen hin, die mit den Inhalten der Sonderreihe in Zusammenhang stehen.

Die Berlinale rückt mit dieser Sonderreihe den indigenen Film ins Zentrum der internationalen Filmwelt und betont dessen Relevanz über regionale, politische und kulturelle Grenzen hinweg.