Special Teddy Award

Monika Treut

Die Regisseurin, Autorin und Produzentin Monika Treut wird heute Abend mit dem Special Teddy Award für ihr Lebenswerk geehrt. Seit den 80er Jahren prägt sie das feministische und lesbische Kino. Im Rahmen der Berlinale läuft ihr Film "Die Jungfrauenmaschine" in der Sektion Panorama. Gesa Ufer begrüßte Monika Treut im radioeins-Bus.

Monika Treut (li.) zusammen mit Moderatorin Gesa Ufer © snapshot-photography/K.M.Krause
Monika Treut (li.) zusammen mit Moderatorin Gesa Ufer © snapshot-photography/K.M.Krause

Monika Treut kam 1954 in Mönchengladbach zur Welt und ist promovierte Literaturwissenschaftlerin. 1985 drehte sie ihren ersten Spielfilm "Verführung: Die grausame Frau". 1989 zog sie nach New York. 1999 gewann sie für ihren Film "Gendernauts" den Spezialpreis der Teddy-Jury.

Der Teddy Award wird seit 1987 während der Internationalen Filmfestspiele Berlin verliehen. Er ehrt Filme aus dem Berlinale-Programm, die einen schwul-lesbischen beziehungsweise Transgender-Hintergrund haben. Den Special Teddy Award erhielt im vergangenen Jahr die US-amerikanische Produzentin Christine Vachon.


Infos zu "Die Jungfrauenmaschine":


Dorothee Müller, eine junge Hamburger Journalistin, ist ihres aufdringlichen Liebhabers Heinz überdrüssig. Arglos und in aller Unschuld macht sie sich an eine Untersuchung über romantische Liebe – ist sie nur eine "Krankheit der Frauen"? Schauplätze ihrer Recherche sind unter anderem die Praxis eines genusssüchtigen Hormonforschers und das Affenhaus im Zoo.

Weil sie keine befriedigenden Antworten auf ihre Fragen findet, entschließt sich Dorothee, die Alte Welt zu verlassen. Sie reist nach Kalifornien und setzt hier ihre Untersuchung mit Interviews und durch Selbstbeobachtung fort. Im lebenslustigen San Francisco trifft sie drei bemerkenswerte Frauen: Dominique, eine verschmitzte Ungarin, die sich über die deutsche Arbeitsmoral mokiert und ihr als hilfreiche Freundin zur Seite steht, Susie Sexpert, die Spezialistin für sexuelle Genüsse, mit ihrer erstaunlichen Dildosammlung, und schließlich die attraktive Ramona, die in einem Lesbenlokal einen heißen Strip als Dragking hinlegt.

Am Ende der Reise hat Dorothee ihre eigene Sexualität neu entdeckt und einige Illusionen hinter sich gelassen.

Quelle: berlinale.de

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