Berlinale Nighttalk

Dream Boat

Regisseur Tristan Ferland Milewski sowie die Darsteller Ramzi und Diapankar aus dem Panorama Film "Dream Boat" zu Gast im Berlinale Nighttalk.  

Regisseur Tristan Ferland Milewski (l), Darsteller Ramzi und Diapankar (Dream Boat) © snapshot- photography/T. Seeliger
Regisseur Tristan Ferland Milewski (l), Darsteller Ramzi und Diapankar (Dream Boat) © snapshot- photography/T. Seeliger | © snapshot- photography/T. Seeliger
snapshot- photography/T. Seeliger
Download (mp3, 15 MB)

Zum Inhalt des Films


Eine Woche auf einem Kreuzfahrtschiff, mit Partys, Spaß und neuen Freundschaften: Es handelt sich um eine exklusiv schwule Reisegesellschaft und Themen wie Identität, Körperlichkeit und die Suche nach Sex spielen eine besondere Rolle. Jeden Abend fordert ein neues Motto die Passagiere zu extravaganten Verkleidungen und knappen Outfits heraus, doch in den Kabinen geht es auch unter die Oberfläche, und ganz Privates kommt zutage.

So will der junge Pole Marek als Mensch akzeptiert und geliebt werden, und nicht wegen seines gestählten Körpers. Dipankar aus Indien, der erst seit kurzem zu seiner Homosexualität steht, und der Palästinenser Ramzi nutzen den Freiraum aus, den sie aus den homophoben Gesellschaften ihrer Heimatländer nicht kennen. Der HIV-positive Martin reflektiert über Hedonismus, während Philippe aus Frankreich das Treiben auf dem Boot abgeklärt aus seinem Rollstuhl beobachtet. In seinem Kinofilmdebüt gelingt Regisseur Tristan Ferland Milewski ein Blick hinter die Kulissen einer zunächst oberflächlich erscheinenden Welt. Er baut mit Witz eine Nähe zu den Männern auf, die offen über schwules Begehren, freie Liebe und ganz altmodische Zweierbeziehungen reden.

Quelle: Berlinale