Mo 13.02. 23:10

Berlinale Nighttalk

Der junge Karl Marx

Im Film "Der junge Karl Marx" ist August Diehl als Karl Marx und Stefan Konarske als Friedrich Engels zu sehen. Die beiden Schauspieler waren zu Gast im Berlinale Nighttalk bei Knut Elstermann und sprachen über ihre Rollen.

Der junge Karl Marx - Stefan Konarske und August Diehl © snapshot-photography/T.Seeliger
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Zum Film

1844. Der 26-jährige Karl Marx lebt notorisch verschuldet und von Existenzängsten geplagt mit seiner Frau Jenny im Pariser Exil. Als er den kaum jüngeren Friedrich Engels kennenlernt, verachtet er den Sohn eines Fabrikbesitzers zunächst als Dandy. Doch Engels hat gerade auf der Basis eigener Erlebnisse seine Studie über die Verelendung des englischen Proletariats publiziert und längst begonnen, sich von seiner Klasse zu entfernen. Sie werden Freunde, inspirieren sich als Gleichgesinnte und verfassen Schriften, mit denen sie der unvermeidlich erscheinenden Revolution einen theoretischen Überbau geben wollen. Ihr Anspruch ist es, die Welt nicht mehr nur zu interpretieren, sondern sie grundlegend zu verändern. Der Widerstand konservativer Kräfte und die internen Machtkämpfe innerhalb der Linken spornen sie dabei nur an.
Raoul Peck beschreibt die Ursprünge der internationalen sozialistischen Bewegung, die Entstehung des Bundes der Kommunisten und seines Gründungsdokuments, des Kommunistischen Manifests. Zugleich entwirft der Film das Porträt zweier ungestümer junger Männer, die fest an die Vision einer humanen Gemeinschaft und die revolutionäre Kraft der Ausgebeuteten und Unterdrückten glauben.

August Diehl und Stefan Konarske in Der junge Karl Marx © Neue Visionen Filmverleih
August Diehl und Stefan Konarske in Der junge Karl Marx © Neue Visionen Filmverleih | © Neue Visionen Filmverleih