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radioeins

Steen Lorenzen © rbb, Jim Rakete

Neue Songs und große Alben, junge Götter und alte Helden – radioeins atmet Musik und Sie atmen mit. Täglich gibt es eine neue Story über das Album der Woche. Dienstags gibt es "Strom und Drang" und am Mittwoch sind wir "Back in Black" mit dem Vinyl der Woche. Und damit, dass hier alle wichtigen Musiker zu Wort kommen, die in, über oder nicht weit entfernt von Berlin und Brandenburg unterwegs sind, müssen wir ja wohl nicht großartig angeben, oder?

15:10
Rubrik telefonverlosung

Album der Woche

Golden Sings That Have Been Sung von Ryley Walker

Golden Sings That Have Been Sung von Ryley Walker

Hardcore und Jazz haben den Gitarristen aus Chicago geprägt. Ryley Walker liebt es zu improvisieren, was sich vor allem auf der Bühne zeigt, wo er ständig neue Songideen ausprobiert. Auf seinem mittlerweile dritten Album hat er sich mehr Songstruktur auferlegt. Die Texte entstanden nicht spontan, sondern sind richtige Gedichte und auch was die Arrangements, den Klang angeht, was diesmal alles geplant.

Zwar hört man immer noch den Einfluss von John Martyn, Bert Jansch oder des frühen Van Morrison, aber der 26jährige hat nun seinen ganz eigenen Ton gefunden. Folk, Jazz und Postrock verbindet er zu einer schwebenden Einheit. Seine Songs klingen intim, sind komplex und strahlen trotzdem Leichtigkeit aus. Ein Album wie aus einem Guss. [mehr]

14:41

Baltikum

Estland und Lettland feiern 25 Jahre Unabhängigkeit

Für die baltischen Staaten war der Putschversuch im August 1991 in Moskau eine historische Chance. Nach jahrzehntelanger Zwangszugehörigkeit zur Sowjetunion konnten sie vor 25 Jahren ihre Unabhängigkeit zurückerlangen.

Das Freiheitsdenkmal in Riga, Lettland © imago/Ilva Vadone

Mit Feierstunden und öffentlichen Konzerten haben die beiden Baltenstaaten Estland und Lettland am Wochenende den 25. Jahrestag der Loslösung von der Sowjetunion und die Wiederherstellung ihrer Unabhängigkeit gefeiert. Beide Baltenstaaten hatten vor einem Vierteljahrhundert in den Wirren des Umsturzversuchs in Moskau die Gunst der Stunde genutzt und ihre staatliche Souveränität erklärt. 

Am 21. August 1991 sei langgehegter Traum in Erfüllung gegangen, sagte der lettische Staatspräsident Raimonds Vejonis bei einer Feierstunde am Sonntag in Riga. Nach mehr als 50 Jahre langem Streben habe das lettische Volk an diesem Tag sein Land und seine Freiheit wiedererlangen können. Seit diesem Moment sei Lettland in der Lage, selbst über seine Zukunft zu entscheiden, sagte Vejonis.

radioeins-Redakteur Philipp Boerger berichtet über 25 Jahre Unabhängigkeit aus Lettlands Hauptstadt Riga. [mehr]

14:10

Interview

The Dead South

Zu Gast im radioeins Studio

Kanadische Überzeugungstäter in Sachen Folk und Bluegrass. Geliebt für ihre dynamischen Live Shows mit Mandoline, Cello, Banjo und Akustikgitarren...

The Dead South © radioeins/Schuster

Bei ihrem Loungekonzert am 1. Juni 2016 auf radioeins sorgten The Dead South aus Kanada für strahlende Gesichter im Publikum und vor dem Radio. So unbeschwert, locker und hochprofessionell präsentierten sie ihren Mix aus Country, Folk und Rock, dass man einfach begeistert sein musste.

Stilistisch sind The Dead South mit den frühen Mumford & Sons zu vergleichen, zumindest was ihre energetischen Konzerte angeht. Das Quartett braucht keine Verstärker, sie stellen sich einfach hin, schultern ihre Instrumente und ab geht die Post.

13:40

Back in Black

Young In All The Wrong Ways von Sara Watkins

Das Vinyl der Woche

Die CD ist zu tot, das MP3 zu virtuell und ein Privatkonzert zu teuer. Darum feiert radioeins das Vinyl – zusammen mit Volker Quante und Ina Winkels von „Mr. Dead und Mrs. Free“. Jede Woche stellen sie ein Album vor, das nur auf Vinyl so klingt, wie es klingen soll.

Young In All The Wrong Ways von Sara Watkins

Sara Watkins wuchs in Bluegrass Szene Amerikas auf, ihre Eltern waren Fans und Sarah stand mit ihrer Fiddle schon mit acht Jahren auf der Bühne von Festivals. Zusammen mit ihrem Bruder Sean und dem damals ebenfalls noch blutjungen Mandolinenspieler Chris Thile nannten sie sich Nickel Creek und nahmen zwischen 1993 und 2005 fünf Alben auf. Die eingeschworene Bluegrass Gemeinde war entzückt und die Band wurde zu Favoriten der einschlägigen Festivals.
 
Sara Watkins aber entwickelte sich weiter, nahm eigene Alben auf und spielte und sang sich frei. Gerade ist ihr drittes Soloalbum erschienen. Es enthält nur eigene Songs, ihr Markenzeichen - die Fiddle – wird nur ganz spärlich eingesetzt. Sie selbst nennt die LP „a breakup album with myself“ und gab ihr den Titel „Young in All The Wrong Ways“. 35 scheint ein gutes Alter zu sein, neue Seiten in sich zu entdecken.
 
Volker Quante

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