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Di29.07.
16:00 - 19:00

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Volker Wieprecht © rbb, Jim Rakete

Krise, Krise, Krise – und es geht uns gut. Denn mit Marika Mettke, Volker Wieprecht oder Thomas Wosch bieten wir Ihren anspruchsvollen Ohren nicht weniger als unsere Chefintellektuellen. Einzeln und fein verpackt wechseln sie sich ab und erklären Ihnen die Welt. Egal, ob Mikrokrisen oder Staatsbankrotte, kollabierende Ökosysteme oder psychosoziale Verwerfungen, Wieprecht, Mettke oder Wosch – radioeins begleitet Sie souverän durch alle tagesaktuellen Untiefen in den sicheren Feierabend.

16:40

Umstrittene Gasförderung

Großbritannien will Fracking im großen Stil erlauben

Die britische Regierung will das umstrittene Fracking im großen Stil erlauben. Bedenken, wie das Trinkwasser könnte verseucht werden, wenn ein Gemisch aus Wasser, Sand und vor allem Chemikalien in unterirdische Gesteinsschichten gepresst wird, um Erdgas zu gewinnen, sind für die konservativ-liberale Koalition nicht stichhaltig...

Protest gegen Fracking in Balcombe, West Sussex, Großbritannien © dpa

Woher das Gas nehmen, wenn nicht von Russland. Das ist in Zeiten der Krise die große Frage. Viele Staaten sehen deshalb das Fracking als Alternative. Die Gasförderung soll mit Wasserdruck und zugesetzen, geheimen Chemikalien in den Bohrungen erleichtert werden. Aber gerade diese Chemikalien sind das Problem beim Fracking. Was ist mit der Umweltverträglichkeit?
 
In den USA, wo Fracking weiterhin intensiv und flächendeckend betrieben wird, kommen erschreckende Auswirkungen ans Tageslicht - verseuchtes Trinkwasser, kranke Menschen, tote Tiere.
 
Die britische Regierung will das umstrittene Fracking im großen Stil erlauben. Seit Wochenbeginn können sich Energieunternehmen um Fracking-Lizenzen bewerben. Die britische Regierung verspricht sich davon Unabhängigkeit von russischen Gaslieferungen und Arbeitsplätze.
 
Mehr zu den Fracking-Plänen auf der Insel erfahren wir von unserem ARD-Korrespondenten Thomas Spickhofen in London.

16:20

Naher Osten

Kämpfe in Gaza werden immer heftiger

Drei Wochen nach Beginn der israelischen Militäroperation berichteten Augenzeugen von den bislang schwersten israelischen Bombenangriffen auf den Gazastreifen. Nach Medienberichten griff die Armee insgesamt 150 Ziele an. Militante Palästinenser setzten ihrerseits die Raketen-Angriffe auf den Süden Israels fort.

Das einzige Elektrizitätswerk, südlich von Gaza-City, wurde von israelischen Granaten getroffen und ging in Flammen auf © dpa

Israel hat seine Angriffe im Gazastreifen massiv ausgeweitet. Gaza-Stadt lag die ganze Nacht hindurch unter schwerem Beschuss durch Kampfflugzeuge, Kriegsschiffe und Artillerie. Die Hamas ihrerseits feuerte wieder Raketen auf Israel. In Tel Aviv und anderen Städten gab es Luftalarm.

 
Bei den israelischen Angriffen auf den Gazastreifen ist auch das einzige Elektrizitätswerk in dem Gebiet getroffen worden. Nach palästinensischen Angaben setzten Granaten einen Treibstofftank in Brand und zerstörten eine Turbine. Nach palästinensischen Angaben wurden mindestens 100 Menschen getötet.

 
Die militanten Palästinenser im Gazastreifen sind angeblich zu einer 24-stündigen Feuerpause bereit.  Hamas und Islamischer Dschihad hätten in Gesprächen einer "humanitären Waffenruhe" für diesen Zeitraum zugestimmt. Das teilte die Palästinensische Befreitungsorganisation in Ramallah mit. Die israelische Regierung wies den Vorschlag zurück. Solange man nichts direkt von der Hamas höre, sei das Angebot nicht seriös.
 
Über die aktuelle Lage berichtet Martin Lejeune, freier Journalist - zur Zeit in Gaza Stadt.

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