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16:20

Drogenpolitik in Berlin

Null Toleranz bei Cannabis im Görlitzer Park

Die Toleranzregeln für maximal 15 Gramm Marihuana und Haschisch zum Eigenbedarf gelten ab heute im Görlitzer Park nicht mehr. Dealer und Konsumenten müssen sich dort auf unnachgiebige Verfolgung einstellen. Kritiker befürchten jedoch, dass sich die Lage dort dadurch nicht verbessern wird.  

Polizisten überprüfen mutmaßliche Drogenhändler im Görlitzer Park © dpa

Die Verfügung, dass der Besitz kleinster Mengen Cannabis im Görlitzer Park ab heute nicht mehr geduldet werden, sorgt in Berlin weiter für Streit über die Drogenpolitik der Stadt.
 
Die Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg, Herrmann, kritisierte die "Null-Toleranzzone" im rbb und befürchtet, dass die Drogenszene noch weiter in angrenzende Straßen gedrängt und gar nichts bringen wird. Sie forderte erneut die kontrollierte Freigabe der Droge in Berlin.
 
Bezirks-CDU-Chef Wansner hat sich am Morgen auf radioeins gegen Toleranz-Zonen bei der Drogenkriminalität gewandt und die verschärfte Ahndung von Drogendelikten im Görlitzer Park begrüßt. Drogenhandel müsse in allen Kiezen bekämpft werden. Herrmanns Forderung nach einer kontrollierten staatlichen Abgabe von Cannabis wies er damit zurück, dass Cannabis eine Einstiegsdroge für Jugendliche sei, die nicht akzeptiert werden dürfe.
 
Über den Sinn oder Unsinn der Null-Toleranz-Politik im Görlitzer Park sprachen wir mit Prof. Dr. Heino Stöver, Professor für sozialwissenschaftliche Suchtforschung an der Frankfurt University of Applied Sciences. Seiner Meinung nach wird der Handel, bei gleichbleibender Nachfrage natürlich, sich woanders in der Stadt reorganisieren und abspielen - z.B. in den Nebenstraßen oder in anderen Parks.

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