On Air
Fr12.02.
22:00 - 23:59

Berlinale Radio

Der Berlinale Nighttalk

Der Berlinale Nighttalk live aus der radioeins xXLounge im CinemaxX am Potsdamer Platz.

Knut Elstermann © radioeins, Jochen Saupe
22:50

Berlinale

Anna Serner

Seit dem Jahr 2011 ist Anna Serner CEO des Schwedischen Filminstituts (Swedish Film Institute). Knut Elstermann begrüßt Sie im Nighttalk.

Anna Serner © Per Myrehed
22:40

Panorama Special

Junction 48

Im Nighttalk besuchen uns Regisseur Udi Aloni und die Darsteller Tamer Nafar und Samar Qupty.

Junction 48 © Amnon Zalait

Filmbeschreibung:
 
Wenige Kilometer östlich von Tel Aviv liegt Lod, eine verarmte Stadt, in der Araber und Juden Seite an Seite leben. Kareem, ein junger palästinensischer Musiker, verbringt ziellos den Alltag mit gelegentlichen Bürojobs und seinen mit Drogen handelnden Freunden. Als ein Autounfall seinen Vater tötet und die Mutter an den Rollstuhl fesselt, findet er in der Welt des Hip-Hop sein Zuhause. Bei einem Konzert entzündet sich am Gesang seiner Freundin Manar ein Angriff rassistischer jüdischer Rapper. In der Nachbarschaft droht dem Haus eines Freundes der Abriss durch die Regierung. Gemeinsam nehmen Kareem und Manar musikalisch den Kampf gegen die Unterdrückung durch die israelische Gesellschaft auf – aber auch den Kampf gegen die Gewalt in ihrer eigenen, konservativen Community, die von patriarchalischen Ehrgefühlen geprägt ist und ihren unabhängigen Lebensentwurf bedroht.
 
Tamer Nafar, Hauptdarsteller und charismatischer Frontmann von DAM, der ersten palästinensischen Rap-Gruppe, verwandelt mit dem israelischen Regisseur Udi Aloni persönliche Lebensereignisse in eine neue Stimme der jungen arabischen Generation: erfüllt von energetischer Hoffnung auf ein gleichberechtigtes Zusammenleben.
 
Quelle: Berlinale

22:30

Berlinale

"El rey del Once" von Daniel Burman

The Tenth Man

Daniel Burmans "El rey del Once" läuft in der Sektion "Panorama Special" und wir sprechen mit ihm darüber.

El rey del Once © Berlinale

Filmbeschreibung:
 
Nach Jahren kehrt Ariel nach Buenos Aires zurück. Er möchte seinen Vater wiedersehen, der in Once, dem jüdischen Stadtviertel seiner Kindheit, eine gemeinnützige Stiftung gegründet und zu ehrbarem Erfolg gebracht hat. Usher versteht es jedoch, ein Treffen mit seinem Sohn hinauszuzögern, und spannt ihn stattdessen immer wieder für kleinere Gelegenheitsaufträge ein. Dabei begegnet Ariel Ushers ehrenamtlicher Mitarbeiterin Eva, die sich wie Ariel von ihrem Vater entfremdet sieht und verstummt ist. Gemeinsam blicken sie auf Vergangenes, um ihre Gegenwart zu gestalten.
 
Evas strahlende innere Unabhängigkeit inspiriert Ariel, sich wieder mit den Gebräuchen der jüdischen Religionsgemeinschaft auseinanderzusetzen und aus den Traditionen, die ihn und seinen Vater einst entzweiten, sein bisheriges Selbstverständnis zu überdenken.
Nach El abrazo partido (Wettbewerb 2004) und Derecho de familia (Panorama 2006) begibt sich Daniel Burman erneut in das Kräftefeld von Vater und Sohn: Schwerelos und liebevoll lässt er Ariel seine alten Erwartungen allmählich verlieren und zum Mittelpunkt eines faszinierenden prallbunten Gemeinschaftssystems werden.
 
Quelle: Berlinale

22:20

Berlinale

"Mahana" von Lee Tamahori

The Patriarch

Über den Wettbewerbsfilm sprechen wir mit dem Regisseur Lee Tamahori und Darsteller Temuera Morrison.

Mahana © Berlinale

Filmbeschreibung:
 
Es sind die Sechzigerjahre. Die Maori-Familien der Mahanas und Poatas leben an der Ostküste Neuseelands vom Schafescheren. Bei den alljährlichen Schafschur-Wettbewerben treten die beiden verfeindeten Clans als erbitterte Rivalen gegeneinander an. Der 14-jährige Simeon, Spross der Mahana-Sippe und ein couragierter Schüler, lehnt sich gegen seinen herrschsüchtigen und traditionell denkenden Großvater Tamihana auf – und kommt der Wahrheit hinter der jahrelangen Familienfehde auf die Spur. Schnell geraten die Hierarchien und das feste Gefüge der Gemeinschaft durcheinander. Denn der ebenso stolze wie sture Tamihana ist nicht bereit, nachzugeben und neue Wege zu beschreiten.
 
Auf der Basis eines Romans von „Whale Rider“-Autor Witi Ihimaera drehte Lee Tamahori nach vielen Jahren in Hollywood wieder in seiner neuseeländischen Heimat. Mit dem Once Were Warriors-Star Temuera Morrison als Patriarchen inszenierte er eine aufwühlende Familiengeschichte in einer von der Natur bestimmten ländlichen Gesellschaft. Auch wenn die junge Generation dabei ist, aus überholten Strukturen aufzubrechen, bietet ihr die Maori-Kultur mit ihren Traditionen und Ritualen weiterhin Rückhalt.
 
Quelle: Berlinale

22:20

Sektion: Generation

Siv sover vilse

Siv Sleeps Astray/Mia schläft woanders

„Nordlichter am Morgen. Das wird ein magischer Tag.“ - Knut Elstermann begrüßt die Regisseure Lena Hanno Clyne und Catti Edfeldt.

Siv sover vilse © Karolina Pajak

Filmbeschreibung:
 
Wundersames erlebt die siebenjährige Mia, als sie zum ersten Mal bei ihrer neuen Freundin Cerisia übernachtet. Schon am Abend scheint ihr vieles seltsam, das exotische Essen, die vielen Tiere ... Nachts aber verwandelt sich die fremde Wohnung in ein Reich voller Geheimnisse. Hinter jeder Tür gibt es Unheimliches und Rätselhaftes zu entdecken. In dem purpurnen Abenteuer spiegeln sich die Sorgen und Sehnsüchte des kleinen Mädchens und helfen ihr zugleich, zu einer eigenen Sicht der Dinge zu gelangen. Die traumhafte Szenerie lässt an Lewis Carroll denken. Die Liebe für Unkonventionelles erinnert auch an Astrid Lindgren, mit der die Filmemacherin und Autorin Catti Edfeldt zu Beginn ihrer Karriere oft zusammengearbeitet hat.
 
Quelle: Berlinale

22:10

Berlinale

Gastkritikerin Martina Gedeck

Die Schauspielerin liefert heute ihre schonungslosen Kritiken zu den Wettbewerbsfilmen "Midnight Special" von Jeff Nichols und "Boris sans Béatrice" (Boris without Béatrice) von Denis Côté.

Schauspielerin Martina Gedeck auf dem Roten Teppich der Berlinale 2016 © imago/Future Image

Filmbeschreibung zu Midnight Special:
 
Mit jeder Meile, die Roy und sein achtjähriger Sohn auf Highways und Landstraßen zurücklegen, kommt man ihrer unglaublichen Geschichte näher. Man beginnt zu verstehen, warum der Junge mit den außergewöhnlichen Fähigkeiten eine Schutzbrille tragen muss. Warum sich religiöse Extremisten für ihn interessieren und sich neben der örtlichen Polizei auch hohe amerikanische Regierungsbeamte an die Fersen von Vater und Sohn heften. Mit seinem neuen Film wechselt Jeff Nichols das Genre und bleibt sich dennoch treu.
 
Midnight Special ist eine eigenwillige Mischung aus Science-Fiction und Familiengeschichte, gleichzeitig erkundet Nichols weiterhin die Gewalt- und Paranoiastrukturen der US-amerikanischen Provinz. Er zeigt die Macht, die von erzkonservativen Sekten ausgeht, und die Ohnmacht des Einzelnen vor einem aggressiv agierenden Staatsapparat. Je länger die Flucht andauert, desto fantastischer wird sie. Ein fürsorglicher Vater unternimmt alles, um den Sohn seinem Schicksal zuzuführen, das auch das Schicksal der Welt entscheiden könnte. [mehr]

66. Berlinale

Das Berlinale-Radio

11. bis 21. Februar 2016

radioeins Kino

Auch in diesem Jahr sind wir wieder vor Ort und berichten live von den Filmfestspielen. Ob Berichte vom Roten Teppich, aktuelle Filmkritiken oder spannende Interviews - radioeins ist das ... [mehr]

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