On Air
Di31.03.
16:00 - 19:00

radioeins

Thomas Wosch

Krise, Krise, Krise – und es geht uns gut. Denn mit Volker Wieprecht oder Thomas Wosch bieten wir Ihren anspruchsvollen Ohren nicht weniger als unsere Chefintellektuellen. Einzeln und fein verpackt wechseln sie sich ab und erklären Ihnen die Welt. Egal, ob Mikrokrisen oder Staatsbankrotte, kollabierende Ökosysteme oder psychosoziale Verwerfungen, Wieprecht oder Wosch – radioeins begleitet Sie souverän durch alle tagesaktuellen Untiefen in den sicheren Feierabend.

18:40

Einfach Schroeder!

Katastrophen-Journalismus

Einer muss es ja machen

Florian Schroeder

Die Liste seiner Erfolge ist lang, die seiner Opfer unverschämt länger. Florian Schroeder zeichnet sich durch eine erfreuliche Respektlosigkeit aus. Mit Freude zückt er sein Verbalskalpell und ... [mehr]

18:20

Wissen

Stimmt's, dass einsame Menschen schlechter schlafen?

Stimmts?

Gute Fragen verlangen gute Antworten. Die Antwort auf diese guten Fragen gibt es jeden Morgen von radioeins-Chefklugscheißer Christoph Drösser. Wenn auch Sie eine Frage haben, die Ihnen auf der ... [mehr]

18:10

Lausanne

Verhandlungen um iranisches Atomprogramm vor dem Durchbruch?

Seit vergangener Woche suchen die fünf UN-Vetomächte sowie Deutschland und der Iran nach Lösungen in dem jahrelangen Streit um das iranische Atomprogramm. Der russische Außenminister Lawrow bezeichnete die Gespräche im schweizerischen Lausanne heute als "gut". Stehen die Verhandlungen damit vor dem Durchbruch?

Verhandlungen über das iranische Atomprogramm zwischen den fünf UN-Vetomächten, Deutschland und dem Iran © dpa

Ziel der Gespräche ist es, dem Iran die zivile Nutzung der Atomtechnologie zu erlauben, ihm aber die Möglichkeit zu nehmen, selbst Atomwaffen zu bauen. Die internationale Gemeinschaft müsse sicher sein, dass der Griff nach Atomwaffen glaubwürdig und nachhaltig ausgeschlossen bleibe.
 
In dem seit zwölf Jahren andauernden Streit wollen die Außenminister aus den USA, Russland, China, Großbritannien, Frankreich und Deutschland mit dem Iran zunächst ein Rahmenabkommen aushandeln, welches die Grundlage für weitere Verhandlungen sein soll. Die Frist für ein Abkommen in dem jahrelangen Streit läuft heute um Mitternacht ab.
 
Von israelischer Seite kommt weiterhin scharfe Kritik. Ministerpräsident Netanjahu warnte, der Iran bedrohe mit der Entwicklung von Atomwaffen den ganzen Nahen und Mittleren Osten.

 
Wir sprachen darüber mit Oliver Meier, Iran-Experte von der Stiftung Wissenschaft und Politik.

17:40

Schöner hören - die Musik-Kolumne

Der Baum

Die passende Musik zu wirklich jedem Thema

Die Welt dreht sich und Volker Düspohl hört Musik - egal, was er sieht, liest und erlebt. Ginge es nach ihm, hätte alles im Leben einen eigenen Soundtrack. Alles im Leben ist vielleicht ein bisschen viel, aber ein Thema pro Woche, das ist drin. Bitteschön.

Die Musikrubrik von Volker Düspohl

Heute ist Dienstag, der dritte Tag der Karwoche, und daher kann es für unseren Kollegen Volker Düspohl in seiner heutigen Musikkolumne kein anderes Thema geben als Popmusik zu Ostern. [mehr]

17:10

ράδιο ένα

Wie steht es um die Griechen?

Radio Ena - Nancy Fischer und Eleni Klotsikas live aus Athen

Griechenland hat in Europa die höchste Arbeitslosigkeit. 26 Prozent der Bevölkerung sind ohne einen Job, die Jugendarbeitslosigkeit liegt bei fast 60 Prozent. Die Menschen bekommen vom Staat keine Sozialhilfe. Viele haben gar kein Einkommen mehr.

Eine griechische Euro-Münze steht neben einer 2-Euro-Münze © dpa - Bildfunk

Alle reden über Griechenland. Seitdem die Griechen die alte Regierung abgewählt und damit die bisherige Sparpolitik infrage gestellt haben, gibt es täglich neue Zukunftsszenarien: Schuldenschnitt? Grexit oder Grexident?
 
Wir haben zwei radioeins-Reporterinnen nach Athen geschickt, um abseits vom politischen Tagesgeschehen zu berichten: Wie geht es den Griechen eigentlich wirklich? Schon eine einfache Fahrt mit der Athener Metro zeigte unseren beiden Reporterinnen, dass die Stimmung der Bevölkerung sehr gedrückt ist. Die Fröhlichkeit in ihren Gesichtern fehlt. Man hat das Gefühl, dass der einzige Trost nur noch die Sonnenstrahlen sind, die man nicht besteuern kann...
 
Eleni Klotsikas berichtet aus Athen.

16:20

Drogenpolitik in Berlin

Null Toleranz bei Cannabis im Görlitzer Park

Die Toleranzregeln für maximal 15 Gramm Marihuana und Haschisch zum Eigenbedarf gelten ab heute im Görlitzer Park nicht mehr. Dealer und Konsumenten müssen sich dort auf unnachgiebige Verfolgung einstellen. Kritiker befürchten jedoch, dass sich die Lage dort dadurch nicht verbessern wird.  

Polizisten überprüfen mutmaßliche Drogenhändler im Görlitzer Park © dpa

Die Verfügung, dass der Besitz kleinster Mengen Cannabis im Görlitzer Park ab heute nicht mehr geduldet werden, sorgt in Berlin weiter für Streit über die Drogenpolitik der Stadt.
 
Die Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg, Herrmann, kritisierte die "Null-Toleranzzone" im rbb und befürchtet, dass die Drogenszene noch weiter in angrenzende Straßen gedrängt und gar nichts bringen wird. Sie forderte erneut die kontrollierte Freigabe der Droge in Berlin.
 
Bezirks-CDU-Chef Wansner hat sich am Morgen auf radioeins gegen Toleranz-Zonen bei der Drogenkriminalität gewandt und die verschärfte Ahndung von Drogendelikten im Görlitzer Park begrüßt. Drogenhandel müsse in allen Kiezen bekämpft werden. Herrmanns Forderung nach einer kontrollierten staatlichen Abgabe von Cannabis wies er damit zurück, dass Cannabis eine Einstiegsdroge für Jugendliche sei, die nicht akzeptiert werden dürfe.
 
Über den Sinn oder Unsinn der Null-Toleranz-Politik im Görlitzer Park sprachen wir mit Prof. Dr. Heino Stöver, Professor für sozialwissenschaftliche Suchtforschung an der Frankfurt University of Applied Sciences. Seiner Meinung nach wird der Handel, bei gleichbleibender Nachfrage natürlich, sich woanders in der Stadt reorganisieren und abspielen - z.B. in den Nebenstraßen oder in anderen Parks.

ico-blame

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