On Air
Fr19.12.
13:00 - 18:00

Die Schöne Woche

Ein politisch-kultureller Wochenrück- und Wochenendausblick

Thomas Wosch

Am Ende einer mehr oder weniger "Schönen Woche" begrüßt radioeins die geneigte Hörerschaft zu einer bunten Schau wohlfeiler Unterhaltung und knallharter Information. Volker Wieprecht oder Thomas Wosch blicken zurück auf die wichtigsten Ereignisse der Woche und schauen voraus auf die Highlights des Wochenendes...

15:10

Studiogast der Woche

Eckart von Hirschhausen

Jahrgang 1967. Moderator, Zauberkünstler, Kabarettist, Comedian und Schriftsteller.

Eckart von Hirschhausen (Quelle: dpa-Bildfunk)

Eckart von Hirschhausen wird 1967 in Berlin geboren und macht früh die ersten Schritte zum Entertainer. Auf Geburstagen unterhält er die Gäste mit Zaubertricks oder spielt "Dalli, Dalli" nach.
 
Seine Vorbilder sind Dieter Hildebrandt und Hans Rosenthal.
 
Nach dem Abi studiert er Medizin und arbeitet zunächst als Kinderneurologe. Doch die "Rampensau" bleibt ein Teil von ihm. Seinen ersten Fernsehauftritt hat er in der Kuppelshow "Geld oder Liebe". Hier ist er aber nicht nur Kandidat, sondern führt auch einen seiner Zaubertricks vor.
 
Er beschließt Bühne und Medizin zu kombinieren. Er beginnt ein zweites Studium als Wissenschaftsjournalist und tritt nebenbei als Kabarettist auf. Und das mit Erfolg. Seit 1998 ist er regelmäßig im Fernsehen zu sehen – ob als Wissensexperte oder als Talkmaster – eben eine Mischung aus Zauberer und Dalli Dalli.
 
Außerdem schreibt er erfolgreiche Bücher wie „Arzt Deutsch – Deutsch Arzt“ und „Die Leber wächst mit ihren Aufgaben“.
 
Aktuell ist er als "Wunderheiler" auf Bühnentour - und heute zu Gast in der Schönen Woche. Herzlich Willkommen, Dr. Eckart von Hirschhausen!

14:40

Wer geht auf die Straße?

Pegida in Deutschland

Dresden, Bonn, Düsseldorf - in immer mehr Städten gehen Anhänger der rechtsgerichteten Pegida-Bewegung auf die Straße. Zwar gibt es auch immer wieder Gegendemonstrationen. Doch es stellt sich die Frage, wer hinter Pegida steht.

Demonstration gegen die rechtspopulistische Pegida in Dresden am 08.12.2014 © imago

Am vergangenen Montag gingen in Dresden 15.000 Menschen auf die Straße, wieder unter dem Decknamen "Pegida". Angeblich soll es am kommenden Montag auch in München eine Demonstration geben. Generell ist fraglich, wer eigentlich bei den Pegida-Demos auf die Straße geht und was die Demonstranten wollen. Auch ein Positionspapier, das vor Kurzem veröffentlicht wurde, bringt kein Licht ins Dunkel. Wie man mit Pegida umgehen sollte, beantwortete Professor Werner Patzelt.

14:10

Das Wochenspiel

Die Volle Packung Kultur

Theatervorhang © dpa

Die Volle Packung Kultur startet heute Freitag abend mit der Reihe literatur live im Babylon mit dem Programm "Männer in alltäglichen Extremsituationen" von Leo & Gutsch.   ... [mehr]

13:40

Wirnachbarn.com

Facebook für Nachbarn

Anstatt an der Haustür zu klingeln oder im Treppenhaus einen kleinen Plausch zu halten, sollen Nachbarn jetzt über die Plattform "Wirnachbarn.com" in Kontakt kommen. Wir sprechen mit dem Mitbegründer André Dieling.

Klingelschilder und Briefkästen © imago

Nachbarn können eine Qual sein. Ist der Rasen nicht gemäht oder die Straße nicht gefegt, dann wird gerne gelästert. Jedenfalls auf dem Dorf. Auf der anderen Seite sind Nachbarn auf dem Land aber auch eher mal bereit, sich einander zu helfen, sich etwas zu leihen. In der Großstadt kennt man seine Nachbarn ja meistens gar nicht mehr, geschweige denn, dass man sich mal ein Ei oder eine Bohrmaschine ausleihen kann. Das wollen ein paar junge Unternehmer ändern. Sie haben ein soziales Netzwerk für Nachbarn erstellt – quasi ein Facebook für den Kiez. [mehr]

13:20

Lesung

Hate Poetry gegen Pegida

#HAPOGEPEGIDA ist keine normale Lesung. Heute abend lesen Journalisten in Dresden böse Leserbriefe vor - gegen Piegida. Auch taz-Journalist Deniz Yücel ist mit dabei.

Teilnehmer einer Kundgebung der Pegida in Dresden (Sachsen) halten am 08.12.2014 Transparente in die Höhe © dpa

Als Journalist bekommt man nicht nur Lob und nette Briefe. Hat man aber einen türkischen Nachnamen, bekommt man nochmal Post der ganz anderen Art: von beleidigend bis rassistisch ist alles dabei. Eine Gruppe von Redakteuren hat aber vor zwei Jahren angefangen, sich daraus einen Spaß zu machen und liest die an sie adressierten Hassbriefe regelmäßig vor Publikum vor. Hate Poetry heißt diese Lesereise und sie gastiert heute in Dresden. Die Veranstaltung heute Abend ist aber keien „normale“ Lesung, sondern steht unter dem Titel  #HAPOGEPEGIDA (Hate Poetry gegen PEGIDA). Einer der Poetry-Slammer ist Deniz Yücel, Journalist bei der taz.

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