Mo06.03.
20:00 - 21:00

Die politische Diskussion

radioeins und Freitag-Salon

mit Jakob Augstein

Die politische Atmosphäre in Deutschland -und nicht nur hier- ist aufgeladen. Flüchtlingskrise, soziale Spaltung und vieles mehr haben Misstrauen und Gereiztheit in bestimmten Bevölkerungsschichten hervorgerufen - das Vertrauen in die Politik ist verloren gegangen...

Heinz Bude © imago/Gerhard Leber

Das Ergebnis: Pegida und beängstigende Wahlergebnisse für die AfD.  „Die Misstrauensgesellschaft ist eine Form der politischen Orientierung oder Nichtorientierung, die wir auch in Frankreich haben, die wir auch in den USA haben.“ so der Sozialwissenschaftler Heinz Bude. Ist die Zeit auch  reif für einen positiven Stimmungswandel und politische Zukunftsideen? Kann man das Misstrauen in irgendeine Art von Vertrauen wandeln? Und wer kann das machen?
 
Jakob Augstein mit Heinz Bude über die enttäuschende, ausweglose Gegenwart, hysterischen Stimmungsmedien und das Gefühl der Welt.

© imago/Gerhard Leber
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Zur Person

Heinz Bude, Jahrgang 1954, lebt in Berlin und hat einen Lehrstuhl für Makrosoziologie an der Universität Kassel inne. Er beschäftigt sich mit den Generationen im sozialen Wandel und erkennt mit dem Begriff der sozialen Exklusion neue Formen der gesellschaftlichen Ungleichheit. Zu seinen wichtigen letzten Publikationen gehören  „Die Ausgeschlossenen. Das Ende vom Traum einer gerechten Gesellschaft“ (Carl Hanser Verlag 2008) und der zusammen mit Thomas Medicus und Andreas Willisch herausgegebene Band „ÜberLeben im Umbruch. Am Beispiel Wittenberge: Ansichten einer fragmentierten Gesellschaft“ (Hamburger Edition 2011). 2014 erschien  „Gesellschaft der Angst“ (Hamburger Edition) und im März 2016 ist sein neues Buch „Das Gefühl der Welt. Über die Macht von Stimmungen“ (Carl Hanser Verlag) herausgekommen.

Am Montag, den 06.03.2017 um 20 Uhr im Maxim Gorki Theater, Studio Я , Hinter dem Gießhaus 2, 10117 Berlin.

Der Eintritt kostet 8 Euro, ermäßigt 5 Euro.

Zu hören auch live auf radioeins von 20.00 – 21.00 Uhr.

Der radioeins und Freitag-Salon ist ein politisches Diskussionsformat im Maxim Gorki Theater Berlin - ein Zwiegespräch zwischen "Freitag"-Verleger Jakob Augstein und seinem Gast. Zuletzt waren u.a. Der Regierende Michael Müller, Ska Keller, Jürgen Todenhöfer, Margot Käßmann, Ahmad Mansour, Peter Altmaier, Simone Peter, Wolfgang Herles, Bodo Ramelow, Naika Foroutan, Jan Böhmermann, Gesine Schwan, Philipp Ruch, Thilo Bode, die Yes Men, Frank Bsirske, Gregor Gysi, Constanze Kurz, Sandra Maischberger, Evgeny Morozov, Claudia Roth, Harry Rowohlt, Sahra Wagenknecht, Harald Welzer, Marina Weisband und Jean Ziegler zu Gast. Jenseits von Netz und Papier diskutiert Jakob Augstein mit den Gästen über Glück und Unglück der Gegenwart. Das Format existiert seit Oktober 2009 und findet seitdem in regelmäßigen Abständen statt.

Jakob Augstein ist seit 2008 Verleger und seit 2013 Chefredakteur der Wochenzeitung „der Freitag“. 1967 in Hamburg geboren, studierte er von 1989 bis 1993 Politik an der Freien Universität Berlin und am Institut d'études politiques de Paris (Sciences Po Paris). Er schrieb für die "Berliner Zeitung", war zehn Jahre lang für die "Süddeutsche Zeitung" als Reporter in Berlin und den neuen Bundesländern unterwegs und war für "die Zeit" tätig. Seit Januar 2011 schreibt er für Spiegel Online die Kolumne S.P.O.N. – Im Zweifel links.

Die politische Diskussion

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Der radioeins und Freitag Salon ist ein politisches Diskussionsformat im Maxim Gorki Theater Berlin - ein Zwiegespräch zwischen "Freitag"-Verleger Jakob Augstein und seinem Gast. ... [mehr]