Di18.07.
19:00 - 21:00

mo-fr, 19:00 - 21:00

Die radioeins Dachlounge

mit Marion Brasch

Marion Brasch (Foto © Tim Trzoska)

radioeins feiert in diesem Jahr 20jähriges Jubiläum und setzt die Tradition fort, im Sommer von den schönsten Dachterrassen Berlins zu senden. Im Jubiläumsjahr geht es hoch hinaus in den 14. Stock des rbb-Fernsehzentrums in der Masurenallee mit Livesendungen, Essen, Drinks und der besten Aussicht der Stadt. Von Juli bis Dezember laden der rbb und radioeins Zuschauer, Hörer und Programmmacher zum Kennenlernen, Feiern und Genießen ein.

Beste Unterhaltung garantieren auch radioeins-Allstars wie Lea Streisand oder Sarah Bosetti mit ihren Lesebühnen. radioeins Music Special Moderatoren präsentieren ihre Sendungen auf der Bühne. Bettina Rust, Serdar Somuncu, Martin „Gotti“ Gottschild und Tommi Wosch moderieren live bei rbb ganz oben. Von Montag bis Freitag sendet radioeins von 19 bis 21 Uhr live von der Bühne der Dachlounge: Konzerte, Lesungen, Comedy und Kabarett...

20:40

Royaler Besuch

Prinz William und Herzogin Kate in Berlin

Vom 19. bis 21. Juli 2017 besuchen der Herzog und die Herzogin von Cambridge, Prinz William und seine Ehefrau Kate drei Städte in Deutschland: Berlin, Heidelberg und Hamburg.

Prinz William und Herzogin Kate zusammen mit ihren Kindern George und Charlotte © imago/i Images

In Berlin treffen der Herzog und die Herzogin von Cambridge am Mittwochvormittag ein. Nach der Ankunft auf dem Flughafen Tegel steht mittags ein Besuch am Brandenburger Tor und am Holocaust-Mahnmal auf dem Programm.

Am Mittwochnachmittag besuchen der Herzog und die Herzogin von Cambridge den Verein „Straßenkinder e.V.“ im Bezirk Marzahn. Sie treffen dort auch auf Teresa Enke, die über die Arbeit der „Robert-Enke-Stiftung“ informieren wird. Die Stiftung engagiert sich für Einrichtungen und Projekte, die über Depressionen aufklären und die Krankheit erforschen.

Am Nachmittag wird das Paar zum Schloss Bellevue fahren und dort vom Bundespräsidenten empfangen. Danach geht es am frühen Abend zur Residenz des britischen Botschafters in den Grunewald. Dort feiern der Herzog und die Herzogin von Cambridge gemeinsam mit 600 Gästen die „Queen's Birthday Garden Party“ zu Ehren des 91. Geburtstags von Königin Elisabeth II.

Am Donnerstag, den 20. Juli, kehrt das Paar abends aus Heidelberg aus zurück nach Berlin. In „Clärchen's Ballhaus“ in Mitte  sind sie Ehrengäste bei einem Empfang der Berliner Kreativwirtschaft.

Einen kleinen Leitfaden für den morgigen Tag für alle Royals-Fans gibt Autor Peter Littger ("The devil lies in the detail").

20:10

Die radioeins Dachlounge

Stefanie Sargnagel

liest aus ihrem Buch "Statusmeldungen"

Stefanie Sargnagel kommt aus dem Internet und ist, mit Ausnahme von Rainald Goetz und seinem Online-Tagebuch "Abfall für alle", die erste deutschsprachige Autorin, die im Netz eine Form für sich gefunden hat, die passt, als Literatur funktioniert und über die bisherigen Kanäle ein großes Publikum erreicht.

Stefanie Sargnagel © Rowohlt/Alexander Goll

Stefanie Sargnagel schreibt radikal subjektiv und sehr weise über das sogenannte einfache Leben, über Feminismus, über Aussichtslosigkeit und Depression. Stefanie Sargnagel gibt sich wortkarg, gerät aber doch immer wieder ins Erzählen, zeichnet zwischendurch auch mal was, sprengt alle Genregrenzen und erreicht auf nie betretenen Pfaden etwas, das man nicht Roman nennen muss, um davon gefesselt zu sein. Das ist oft zum Brüllen komisch und manchmal tragisch.

19:10

Musik in der radioeins Dachlounge

Max Richard Leßmann

Die Geschichte zu „Liebe in Zeiten der Follower“ – dem ersten Soloalbum von Max Richard Leßmann – beginnt mit einem Liebesbrief: Leßmann schreibt ihn Ende 2012 an seine Freundin, die gerade an das andere Ende von Europa gezogen ist. Er schließt den Brief mit einem Gedicht, das sich für ihn wie von selbst schreibt. Das Gedicht trägt den Titel „Ich wünschte“. Noch bevor er damit fertig ist, bemerkt Leßmann, dass es sich dabei um einen Songtext handelt.

Max Richard Leßmann © Ingo Petramer

Als Sänger und Texter ist der heute 24jährige längst kein Unbekannter mehr. Bereits als Teenager sang er in der Indierock-Band „Vierkanttretlager“, mit der er zwei Alben veröffentlichte und unzählige Konzerte spielte. Als Texter schrieb er nicht nur für seine eigene Band, sondern auch für und mit anderen Künstlern wie u.a. Casper, Prinz Pi, Ok KID, Lina Maly oder Madsen.
 
Es vergeht einige Zeit und wie es das Schicksal so will, fällt Leßmann der bereits erwähnte Liebesbrief während einer Session mit Sebastian Madsen wieder in die Hände – dem wiederum fällt sofort die passende Melodie dazu ein. So kommt es, dass die beiden sich häufiger treffen, sie schreiben, schicken sich Texte und Musik, treffen sich regelmäßiger, im weiteren Verlauf stößt Sebastians Bruder Johannes dazu. Keine drei Monate später befinden die drei sich im hauseigenen Studio der Familie Madsen und haben Songs für ein ganzes Album aufgenommen.
 
Zwölf Songs, irgendwo zwischen Big Band und Beatles, zwischen Udo Jürgens, Charles Aznavour und Element Of Crime.  Leßmann singt über Nähe und Distanz, verbrennt Geld im „Lavendelfeld“ vertont schönste Liebesgedichte genauso wie Kneipenlieder und resümiert über all die selbstauferlegten Zwänge unserer Zeit, dass man außer „Küssen“ gar nichts müsse. Leßmann schreibt Oden an das Leben und die pure Romantik
 
Man kann die einzelnen Kapitel dieses Albums als dringende Erinnerung daran sehen, dass die großen, verbindenden Gefühle auch in den hektischen Zeiten Raum und Aufmerksamkeit brauchen. So vereint „Liebe in Zeiten der Follower“ gleichermaßen Humor, Romantik, Freude und Intelligenz zu mitreißendend Stücken. Ein solches Selbstverständnis ohne in den peinlichen Kitsch abzurutschen gibt es im deutschen Pop nicht – bis jetzt.

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