Di21.03.
19:00 - 21:00

mo-fr, 19:00 - 21:00

radioeins live aus dem Babylon

mit Marion Brasch

Marion Brasch (Foto © Tim Trzoska)

Die Volksbühne nebenan, der Alexanderplatz gleich um die Ecke... Ein perfekter Ort, ins Nachtleben der spannendsten Metropole Deutschlands zu starten.
 
Bands aus aller Welt, Berliner Künstler und Kreative, Stars, Sternchen, Gastronomen und Literaten statten radioeins im Babylon einen Besuch ab - und der Abend kommt ins Rollen.
Wo Sie am Wochenende am besten feiern können, was sich tut in der Berliner Clubkultur und welche Blüten die Berliner Theaterszene gerade wieder treibt, radioeins versammelt die aufregendsten Themen der abendlichen Stadtkultur im Studio im Babylon und live im Radio.
 
Wir schicken Sie hinaus in die pulsierende Berliner Nacht. Und weil Sie nicht überall gleichzeitig sein können, berichten radioeins Reporter live von den wichtigsten Events und Bühnen der Stadt.

20:09

Sophiensaele | Berlin-Premiere am 23.03.17

I Just Wanna Fucking Dance Oder Begeisterung und Protest

Beatrice Fleischlin + Anja Meser

Welche Bewegungen entstehen, wenn Menschen mit einem System nicht einverstanden sind, jedoch keine Steine werfen wollen? 

Beatrice Fleischlin + Anja Meser: I Just Wanna Fucking Dance Oder Begeisterung und Protest © Roberto Conciatori

Der Tänzer Erdem Gündüz hatte sich im Sommer 2013 inmitten gewalttätiger Auseinandersetzungen auf den Taksim-Platz in Istanbul gestellt und ein Portrait des türkischen Staatsgründers Atatürk angestarrt. Er stand einfach da. Stundenlang. Diese stille Aktion eines Einzelnen erreichte in Kürze eine grosse Verbreitung – alle Welt hörte von dem standing man.

Es gibt viele Menschen, die mit ihrer körperlichen Präsenz stehend, gehend, sitzend, hüpfend oder tanzend ihren Protest auf die Strassen tragen. Sie sind die Protagonist_innen dieses Abends. Aus Doku-­Videos extrahieren die Performerinnen Beatrice Fleischlin und Anja Meser Bewegungssequenzen von Protesten und verwenden Ausschnitte von Reden, welche sich kritisch oder auch konstruktiv zu bestehenden Verhältnissen äussern. Aus diesen Fragmenten entsteht eine performative Studie über das "Nichteinverstandensein", ein Abend über das Potential von gewaltlosem Protest und ein Aufruf zu zivilem Ungehorsam.

Das Stück "I Just Wanna Fucking Dance Oder Begeisterung und Protest" wird vom 23. bis 25.3. in den Berliner Sophiensaelen aufgeführt und Marion Brasch begrüßt die Performerin und Autorin Beatrice Fleischlin im radioeins-Studio im Babylon. [mehr]

19:37

Filmpremiere im Kino Moviemento

Ein Film von Volker-Meyer Dabisch

Ein Langzeitportrait eines türkischen Kohlenhändlers in Kreuzberg. Ahmed ist einer der letzten Kohlenhändler in Berlin, und schon zu Beginn der Aufnahmen 2001 ist klar, dass ein Kohlenladen kein zukunftsfähiges Konzept ist.

Herkules © Karl Handke Filmproduktion

Der Film begleitet die Familie Özdemir über 15 Jahre, eine Entführung, eine Hochzeit, eine Verhaftung werden erzählt, eine Menge Taschengeld wird erbettelt, Oktay, einer der Söhne wird Schauspieler, etliche Tonnen Briketts und Eierkohlen werden bewegt, und am Ende ist Ahmed wieder am Anfang. Seine Frau hat sich scheiden lassen, seine Kinder wollen keinen Kontakt und den Laden hat er aufgegeben. Aber eine Konstante bleibt: Nach 35 Jahren liefert er immer noch Kohlen an seine Stammkunden. Und sein Humor und seine Kraft, die ihn nie aufgeben lässt sind ihm geblieben.

15 Jahre lang, zwischen 2001 und 2015, hat Regisseur Volker Meyer-Dabisch die Familie Özdemir begleitet und eine Langzeitdokumentation erschaffen, die eine ebenso typische wie untypische Migrationsgeschichte in Berlin-Kreuzberg erzählt. Marion Brasch sprach mit ihm darüber.
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19:08

Interview

The Pigeon Detectives

Zu Gast im radioeins Studio

Bereits das Debüt „Wait For Me“ der Pigeon Detectives aus Leeds katapultierte die Band 2007 aus dem Stand auf Platz 3 der britischen Charts. Kein Wunder, die Band um Sänger Matt Bowman bespielte mit ihrem roughen Indie-Rock sehr gekonnt das Feld, dass die Arctic Monkeys mit ihrem Debüt kurz vorher bereitet hatten und tourten sich salopp gesprochen schon Jahre vorher den Arsch ab.

The Pigeon Detectives (Pressebild)

Matt Bowman sagte nicht umsonst kürzlich in einem Interview zum neuen Album „Broken Glances“: „Wir haben Dekaden damit verbracht, Songs zu schreiben, zu denen unsere Fans auf den Gigs ausrasten können.“ Ganz folgerichtig hieß dann auch die Vorabsingle ihres neuen Albums „Lose Control“ – ein grooviger Midtempo-Song mit dem sehr passenden Refrain: „You love it when I lose control, you love it when I’m dancing on my own.“

Alleine tanzen braucht allerdings niemand, wenn die Pigeon Detectives zum Konzert laden, was sie heute Abend im Berliner Musik & Frieden tun. Marion Brasch begrüßte The Pigeon Detectives vorher im radioeins-Studio im Babylon.
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Rubriken

Die Musikanalyse

Prof. Fladt

Die Musikanalyse

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