Do02.02.
19:00 - 21:00

mo-fr, 19:00 - 21:00

radioeins live aus dem Babylon

mit Marion Brasch

Marion Brasch (Foto © Tim Trzoska)

radioeins feiert in diesem Jahr 20jähriges Jubiläum und setzt die Tradition fort, im Sommer von den schönsten Dachterrassen Berlins zu senden. Im Jubiläumsjahr geht es hoch hinaus in den 14. Stock des rbb-Fernsehzentrums in der Masurenallee mit Livesendungen, Essen, Drinks und der besten Aussicht der Stadt. Von Juli bis Dezember laden der rbb und radioeins Zuschauer, Hörer und Programmmacher zum Kennenlernen, Feiern und Genießen ein.

Beste Unterhaltung garantieren auch radioeins-Allstars wie Lea Streisand oder Sarah Bosetti mit ihren Lesebühnen. radioeins Music Special Moderatoren präsentieren ihre Sendungen auf der Bühne. Bettina Rust, Serdar Somuncu, Martin „Gotti“ Gottschild und Tommi Wosch moderieren live bei rbb ganz oben. Von Montag bis Freitag sendet radioeins von 19 bis 21 Uhr live von der Bühne der Dachlounge: Konzerte, Lesungen, Comedy und Kabarett...

20:13

radioeins präsentiert:

Das CTM-Festival 2017

Noch bis zum 5. Februar 2017 kehrt CTM 2017 in sein Netzwerk aus herausragenden Orten des Berliner Nacht- und Kulturlebens zurück, darunter das HAU Hebbel am Ufer, Berghain, Kunstquartier Bethanien, Yaam und der Heimathafen Neukölln.

CTM 2017 © CTM | Design by Vojd
CTM | Design by Vojd

Schon immer hat sich das CTM Festival zum Ziel gesetzt, radikalen und extremen musikalischen Ausdrucksformen sowie dissonanten Gefühlswelten Raum zu geben. Unter dem Titel "FEAR ANGER LOVE" will das CTM 2017 nun den Fokus auf die verschiedenen Formen von Emotionen in und durch Musik legen und so den musikalischen Vermittlungsprozessen zwischen Körper, Affekt und Politik nachspüren.

Ob Kick und Thrill wilder Lebendigkeit, Affirmation von Zusammenhalt, befreiendes Bekenntnis oder selbstbewusstes Sich-Zeigen: intensive Gefühlslagen in der Musik fordern die Offenheit der Gesellschaft heraus und sind wichtiger Teil emanzipatorischer Strategien.

Über das CTM 2017 spricht Marion Brasch mit dem Veranstalter Oliver Baurhenn.

CTM | Design by Vojd
Download (mp3, 12 MB)
19:38

Eine Inszenierung des Jungen DT

"Katzelmacher" von Rainer Werner Fassbinder

Premiere am 6. Februar 2017 in den Kammerspielen des Deutschen Theaters

Kleinstadttristesse. Eine Gruppe Jugendlicher hängt ab – auf dem Spielplatz, der Straße, in der Kneipe. Man säuft, hat Sex und geht fremd, lästert, ödet sich an und hält sich aus. Man langweilt sich, ist frustriert von der Leere in und um sich herum. Weil das wohl immer schon so war und so sein muss. Weil die Fantasie fehlt, wie es anders sein könnte. Dann taucht Jorgos auf. Der Fremde löst Sehnsüchte und Aggressionen aus und stellt die alte Ordnung in Frage.

Katzelmacher © Arno Declair
Arno Declair

Der 24-jährige Fassbinder schrieb Katzelmacher als die ersten "Gastarbeiter" in der BRD ankamen. 2016 leben sie hier in der dritten Generation und Deutschland steht vor der Herausforderung, Hunderttausende Geflüchteter zu integrieren. Währenddessen schüren neue Rechte die alte Angst vor "Überfremdung" und fordern heute wie damals: "Eine Ordnung muss wieder her.“

Die Regisseurin Jessica Glause und ihr Team befragen das Drama gemeinsam mit elf Jugendlichen neu. Was, wenn es für Fremdenfeindlichkeit gar keinen Fremden braucht? Was, wenn Jorgos nur in den Köpfen existiert? Wenn das gehasste Andere eine Projektion des Eigenen ist? Wenn wir alle Jorgos sind?

Marion Brasch sprach über die "Katzelmacher"-Inszenierung des Jungen DT mit der Schauspielerin Stephanie Amarell.
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19:07

Interview

Dirk Darmstaedter

Zu Gast im radioeins Studio

Am 5. Februar im Roten Salon der Berliner Volksbühne

Dirk Darmstaedter © radioeins
radioeins

Als Dirk Darmstaedter sich 1996 immer wieder alleine oder mit Freunden ins Hamburger Hafenklangstudio zurückzog, um mal wieder Songs außerhalb eines Bandkontexts zu schreiben und aufzunehmen, wusste er noch nicht, dass er damit sein Leben der nächsten zwanzig Jahre definierte. Es war ja noch gar nicht klar, ob seine damalige Band, die Jeremy Days, eine Pause machte oder am Ende angekommen war. Den Jeremy Days waren einige Hits gelungen, zudem sahen sie gut aus, waren Posterboys. Die Hoffnungen für Dirk als neuen Star beim Majorlabel Universal waren hoch gesteckt.

Aber zu diesem Zeitpunkt wusste ja noch keiner, dass die Musikindustrie just zu seinem ersten Soloalbum eine große Krise ausrufen, dass er die neuen Regeln des Business selbst mit seinem erfolgreichen Indielabel Tapete abstecken würde, dass Konzerte künftig auch in Wohnzimmern und Studioaufnahmen auf einem Dachboden stattfinden, dass es neun Soloalben werden würden und dass man mit all diesen Infos eines Tages ständig seine Internetseite würde aktualisieren müssen.

Das Album "Twenty | Twenty" fasst jetzt diese zwanzigjährige Solokarriere von Dirk Darmstaedter in zwanzig Liedern zusammen. Und erstaunlicherweise erzählt diese Platte, trotz all der äußeren Änderungen, etwas von Kontinuität.

Marion Brasch begrüßte Dirk Darmstaedter im radioeins-Studio im Babylon.

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