Di18.07.
16:00 - 19:00

radioeins

mit Sonja Koppitz und Max Spallek

Sonja Koppitz (Foto © radioeins/Schuster)

Krise, Krise, Krise – und es geht uns gut. Denn mit unseren ModeratorInnen bieten wir Ihren anspruchsvollen Ohren nicht weniger als unsere Chefintellektuellen. Einzeln und fein verpackt wechseln sie sich ab und erklären Ihnen die Welt. Egal, ob Mikrokrisen oder Staatsbankrotte, kollabierende Ökosysteme oder psychosoziale Verwerfungen – radioeins begleitet Sie souverän durch alle tagesaktuellen Untiefen in den sicheren Feierabend.

18:19

Schöner hören - die Musik-Kolumne

Holland

Die passende Musik zu wirklich jedem Thema

Die Welt dreht sich und Volker Düspohl hört Musik - egal, was er sieht, liest und erlebt. Ginge es nach ihm, hätte alles im Leben einen eigenen Soundtrack. Alles im Leben ist vielleicht ein bisschen viel, aber ein Thema pro Woche, das ist drin. Bitteschön.

Die Musikrubrik von Volker Düspohl

Die radioeins-Musikolumne widmet sich jede Woche einem popmusikalischen Phänomen, das Ihnen auf der Grundlage empirischer Forschung auf dem Silbertablett serviert wird. Manchmal ist der Anlass aber auch ein profaner. Kollege Volker Düspohl war nämlich kürzlich in Holland und hat quasi vor Ort sein Thema gefunden. [mehr]

17:20

Aktuell

Wie wird's Wetter?

Ein Mann geht im strömenden Regen an einer Plakatwand mit leicht bekleideten Models vorbei © dpa - Bildfunk

Hagelschlag oder Sonnenschein: Die Meteorologen von donnerwetter.de präsentierten den radioeins-Hörern, wie das Wetter in Berlin und Brandenburg wird. [mehr]

16:41

Wissen - Denken - Meinen

Neonazi-Konzert unter dem Schutz des Versammlungsrechts

Justizminister Heiko Maas hat sich nach den G20-Krawallen in Hamburg zu der Aussage hinreißen lassen, dass man doch vielleicht über ein neues Festival, so eine Art "Rock gegen Links", nachdenken sollte. Mehrere Tausend Nazis ließen sich da nicht lange bitten und feierten in der thüringischen Kleinstadt Themar unter dem Titel "Rock gegen Überfremdung" das größte Nazi-Rockkonzert Deutschlands seit Jahrzehnten.

Anhänger der rechten Szene warten am 15.07.2017 in Themar (Thüringen) auf den Einlass zu einem Neonazi-Konzert © dpa/Bodo Schackow

Im thüringischen Themar kamen am Samstag mehr als 5000 Rechtsextreme zum wohl bundesweit größten Neonazi-Konzert in diesem Jahr. Das Landratsamt hatte vergeblich versucht das Konzert zu verhindern. Das Oberverwaltungsgericht Weimar entschied, dass das rechtsextreme Konzert als Versammlung gilt und damit unter dem besonderen Schutz des Grundgesetzes steht. 

Der Ministerpräsident von Thüringen, Bodo Ramelow, forderte daraufhin, das Versammlungsrecht zu ändern, um Neonazi-Konzerte einfacher verbieten zu können. Die Vorschriften müssten so präzisiert werden, dass Behörden und Gerichte so etwas nicht mehr unter Meinungsfreiheit abtun, sagte Ramelow dem MDR. Die Veranstalter hätten damit Geld für ihr Netzwerk verdient und Kosten auf den Staat abgewälzt, so Ramelow.  Mehrere Verbotsanträge gegen das Konzert waren erfolglos geblieben.

Muss eine liberale Gesellschaft ein solches Festival einfach aushalten? Ein Kommentar von dem Kulturjournalisten Jens Balzer.
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Die passende Musik zu wirklich jedem Thema

Sarah Bosetti © Daniel Hoth

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