Di07.11.
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mo-do, 13:00 - 16:00

radioeins

mit Christiane Falk

Christiane Falk

Neue Songs und große Alben, junge Götter und alte Helden – radioeins atmet Musik und Sie atmen mit. Täglich gibt es eine neue Story über das Album der Woche. Dienstags gibt es "Strom und Drang" und am Mittwoch sind wir "Back in Black" mit dem Vinyl der Woche. Und damit, dass hier alle wichtigen Musiker zu Wort kommen, die in, über oder nicht weit entfernt von Berlin und Brandenburg unterwegs sind, müssen wir ja wohl nicht großartig angeben, oder?

15:10
Rubrik telefonverlosung

Album der Woche

Das Licht dieser Welt von Gisbert zu Knyphausen

Das Licht dieser Welt von Gisbert zu Knyphausen
PIAS (Rough Trade)

Sieben lange Jahre gab es kein neues Soloalbum von Gisbert zu Knyphausen. Nach dem Tod seines Freundes und Kollegen Nils Koppruch zog sich der Sänger und Poet zurück, arbeitete projektbezogen, aber hielt sich mit Eigenveröffentlichungen zurück. Aber das Warten hat sich gelohnt, denn Gisbert zu Knyphausen ist feinsinniger Musiker und herausragender Texter, wie es nur wenige im deutschsprachigen Raum gibt.
 
Wie seinem Kollegen Sven Regener, so gelingt es auch Gisbert zu Knyphausen, Alltagsbegegnungen, persönliches und philosophisches miteinander zu verbinden, ohne sich in Befindlichkeiten zu verlieren. "Draußen aus der Straße fällt die Stille auf den Asfalt", solche Zeilen singt er unprätentiös, mit leiser Melancholie in der Stimme. Genau das macht seine Lieder so besonders, denn Gisbert zu Knyphausen lässt seinen Hörern den Raum, sich in ihnen wiederzufinden, drängt keine Botschaft auf.
 
"Ich wünsch dir den Mut dir zu nehmen was du brauchst" heißt es im Titelsong, bei aller Melancholie, vermittelt Gisbert zu Knyphausen vor allem eins: Hoffnung!
 
Für sein Konzert am 12. Januar 2018 im Huxleys - präsentiert von radioeins - gibt es noch Karten!
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14:40

Strom und Drang

Schwämme machen Musik

von Dennis Kastrup

Sich Instrumente selber zu basteln, ist ein beliebtes Hobby unter Musikern. Es wird geschraubt, geklebt, zusammengesteckt oder verkabelt was das Zeug hält. Die Neugier des Kanadiers Martin Marier führte auch zu so einem neuen Instrument. Ein Schwamm, mit dem man Musik machen kann. Klingt erst mal absurd, aber vergangene Woche trat er damit sogar als Quintett bei einem Konzert auf.

Quintett für Schwämme - Martin Marier © Kastrup
Kastrup
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