Sa04.11.
09:00 - 12:00

Die Profis

mit Stephan Karkowsky

Das populäre Wissenschafts-Magazin

Stephan Karkowsky © rbb, Jim Rakete

Wie funktioniert eigentlich... warum ist... wieso hat...  "Die Sendung mit der Maus" für Erwachsene gibt es Samstagvormittag zwischen 9.00 und 12.00 Uhr auf radioeins. Die Profis klären alles, was Sie schon immer mal wissen wollten. Phänomene, Forschung, offene Fragen... Die Sendung, die Wissen schafft durch Wissenschaft!

11:40

Street-Art in Berlin

Mauerreste als Postkarten-Motiv

In der Stadt gibt es geführte Street-Art-Touren, die East Side Gallery lockt pausenlos Touristen an und die Ausstellung „The Haus“ im Frühjahr 2017 war ein riesengroßer Erfolg. Berlin ist Street-Art-Metropole – und das schon seit den Siebzigern.

Berliner Mauer mit Blick auf die Oberbaumbrücke © imago/Travel-Stock-Image
imago/Travel-Stock-Image

Berühmte Künstler aus Italien, Belgien oder Brasilien haben sich hier schon verewigt. Die Berliner Mauer spielte dabei lange Zeit eine große Rolle: Sie wurde als Fläche für Street-Art genutzt, aber auch an sich thematisiert und kritisiert.

Wie der Fall der Mauer diese besondere Künstlerszene beeinflusst hat und wie sich Street-Art durch die Digitalisierung verändert hat, das bespricht Stephan Karkowsky mit Prof. Dr. Ilaria Hoppe. Sie ist seit dem Sommer 2016 Professorin für Kunst in gegenwärtigen Kontexten und Medien an der Katholischen Privatuniversität Linz und hat davor Jahre lang in Berlin gelebt und geforscht.

imago/Travel-Stock-Image
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11:15

Der Benecke

Das Gehirn von Schwerverbrechern

Dr. Mark Benecke

Er ist Mitglied des Komitees des Ig-Nobelpreises für kuriose wissenschaftliche Forschungen. Er ist Vorsitzender der Deutschen Draculagesellschaft. Er ist der berühmteste Kriminalbiologe der Welt. ... [mehr]

10:40

Von der Natur inspiriert

Sturzhelmforschung mit Pomelo

Die Natur hat uns einiges voraus: In 3,8 Milliarden Jahren Evolution hat sie verschiedenste Kreaturen, Pflanzen und Organismen erschaffen, die intelligent gebaut sind und miteinander funktionieren. In unserer heutigen Technikliebe vergessen wir manchmal, was uns die Natur eigentlich alles zeigen kann...

Pomelo © imago/imagebroker
imago/imagebroker

Da gibt es Paradiesvogelblumen, die sich nur öffnen, wenn ein Vogel sich auf sie setzt, damit ihre Pollen weitergetragen werden können. Und es gibt Pomelos, die quasi unzerstörbar sind durch ihr schaumartiges Gewebe in der Schale. Diese Strukturen macht sich das Forschungsfeld der Bionik zunutze.

Prof. Dr. Speck ist einer der führenden Bioniker Deutschlands und erklärt im Interview mit Stephan Karkowsky, wie sein Team beim Finden und Testen von natürlichen Strukturen vorgeht und wie sie überhaupt auf die exotische Pomelo als Forschungsgegenstand gestoßen sind.

imago/imagebroker
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10:10

Krankheit als Bildergeschichte

Sick! Kranksein im Comic

Die alljährliche Herbstgrippe kann uns schon mal für eine Woche aus der Bahn werfen. Doch das ist natürlich nichts gegen Diagnosen wie Alzheimer, Depressionen oder Morbus Crohn. Diese Krankheiten und der Umgang mit ihnen verändern das Leben von Betroffenen, Angehörigen und Freunden nachhaltig.

Detail aus: Safdar Ahmed, Australien: My struggle with Crohn’s Disease © Safdar Ahmed , 2017
Safdar Ahmed , 2017

Seit Jahren widmen sich nicht nur literarische Texte und Filme, sondern auch Comics dem Thema Krankheit. In persönlichen Geschichten zeigen sie, wie Krankheit erlebt wird, wie Betroffene mit Ärzten sprechen und wie sie mit ihrer Diagnose umgehen. Einen Einblick in die Welt der „Graphic Medicine“ gibt die neu eröffnete Ausstellung „Sick! Kranksein im Comic“ im Berliner Medizinhistorischen Museum (BMM) der Charité-Universitätsmedizin.

Was die Darstellungsform eines Comics mit der Krankheit macht und wie die Zeichnungen Betroffenen helfen können, darüber sprach Stephan Karkowsky mit Prof. Dr. Irmela Krüger-Fürhoff. Sie ist Leiterin des Forschungsprojekts „PathoGraphics“ an der FU Berlin.

Safdar Ahmed , 2017
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09:40

Nach 15 Jahren im All

Das Ende der GRACE-Mission

Die Forschungsmission GRACE hat zwei Satelliten „Tom und Jerry“ am 17. März 2002 ins All starten lassen, um kleinste Veränderungen des Schwerefeldes der Erde zu messen. Nachdem die beiden Satelliten nun 15 Jahre lang Daten über die Erde geliefert haben, geht langsam der Treibstoff zu Ende. Sie werden gezielt zum Absturz gebracht und sollen in der Erdatmosphäre verglühen.

Satellit im Weltraum über der Erde © imago/Ikon Images
imago/Ikon Images

Die Mission war ein gemeinsames Projekt der US-Raumfahrtbehörde NASA und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR. Aufgabe der Satelliten war es, kleinste Veränderungen des Schwerefeldes der Erde zu messen.

Was diese Veränderungen über den globalen Wasserkreislauf aussagen und weshalb sie wichtig für die Klimaforschung sind, das weiß Prof. Dr. Frank Flechtner. Er ist Mitverantwortlicher für die Mission und Leiter der Sektion für Globales Geomonitoring und Schwerefeld des Helmholtz-Zentrums in Potsdam.

Stephan Karkowsky sprach mit Prof. Dr. Frank Flechtner darüber.

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Die Profis

Sendungsarchiv

Die Sendung, die Wissen schafft durch Wissenschaft!

Dr. Mark Benecke

Der Benecke

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Wie funktioniert eigentlich? Warum ist? Wieso hat? "Die Sendung mit der Maus" für Erwachsene gibt es samstagvormittags auf radioeins. Die Profis klären alles, was Sie schon immer ... [mehr]

Wissenschaftsjournalismus

Stephan Karkowsky erhält Universitas-Preis

Stephan Karkowsky © rbb, Jim Rakete
rbb, Jim Rakete

Die Hanns Martin Schleyer-Stiftung hat den Preis an Stephan Karkowsky für seine verständliche Vermittlung von komplexen wissenschaftlichen Themen verliehen ... [mehr]