Do16.02.
22:00 - 00:00

Berlinale Radio

Der Berlinale Nighttalk

mit Knut Elstermann

Der Berlinale Nighttalk live aus der radioeins xXLounge im CinemaxX am Potsdamer Platz.

Knut Elstermann © radioeins, Jochen Saupe

Zu Gast waren: Filmkomponist und Gastkritiker Konstantin Gropper // (02'17") Regisseur Volker Schlöndorff zum Film "Rückkehr nach Montauk" // (13'26") Regisseur Andres Veiel zum Film "Beuys" // (23'39") Regisseur Liu Jian zum Film "Have A Nice Day" // (31'57") Gastkritiker Konstantin Gropper über "On the Beach at Night Alone" // (38'08") Kritikergespräch mit Peter Zander (Berliner Morgenpost) // (45'12") Regisseur Julian Radlmaier zum Film "Selbstkritik eines bürgerlichen Hundes" // (52'40") Regisseur Erik Poppe und Schaupieler Karl Markovics Film "The King's Choice" // (68'26") Gastkritiker Konstantin Gropper über "Joaquim"

23:40

Berlinale

Gastkritiker Konstantin Gropper

Knut Elstermann begrüßte den Filmkomponisten Konstantin Gropper (Get Well Soon), der als radioeins Gastkritiker die Wettbewerbsfilme "On the Beach at Night Alone" und "Joaquim" gesehen hat.

Gastkritiker Konstantin Gropper © snapshot-photography/T. Seeliger
23:30

Berlinale

The King's Choice

Zwischen Kammerspiel und Schlachtengemälde inszeniert Erik Poppe ein großes historisches Epos und singt zugleich ein Hohelied auf Stolz, Würde und Selbstbewusstsein angesichts erdrückender politischer Umstände. Knut Elstermann sprach mit den Regisseur Erik Poppe und dem Schauspieler Karl Markovics über den Panorama-Film "The King's Choice".

Regisseur Erik Poppe © snapshot-photography/T. Seeliger

Zum Film:


Am 9. April 1940 marschiert die Wehrmacht ohne Kriegserklärung in Norwegen ein. Der feste Glaube der Norweger, durch eine konsequente Neutralitätspolitik vor Hitlers Aggressionsplänen geschützt zu sein, erweist sich als gefährlicher Irrtum. Schnell breiten sich Konfusion und Chaos aus. Mit dem Faschistenführer Quisling steht schon ein Mann bereit, der als Ministerpräsident von Hitlers Gnaden eingesetzt werden könnte. Doch das norwegische Königshaus verweigert sich dem Druck der Deutschen. König Haakon VII., der Oslo verlassen und sich mit seiner Familie, der Regierung und zahlreichen Abgeordneten in das Dorf Nybergsund abgesetzt hat, erweist sich als Fels in der Brandung: Sollte sich das Parlament zur Kapitulation entscheiden und auf die Forderungen aus Berlin eingehen, wird er ohne zu Zögern abdanken, erklärt er. Eine moralische Konsequenz, die von Hitler mit Bombenangriffen beantwortet, von den Norwegern aber als Aufruf zum Widerstand begriffen wird.

Zwischen Kammerspiel und Schlachtengemälde inszeniert Erik Poppe ein großes historisches Epos und singt zugleich ein Hohelied auf Stolz, Würde und Selbstbewusstsein angesichts erdrückender politischer Umstände.

22:20

Berlinale

Beuys

30 Jahre nach seinem Tod erscheint uns Joseph Beuys als Visionär, der seiner Zeit voraus war und immer noch ist. Knut Elstermann im Gespräch mit Regisseur Andres Veiel über seinen Wettbewerbsfilm "Beuys". Aus zahlreichen bisher unerschlossenen Bild- und Tondokumenten montiert er ein assoziatives, durchlässiges Porträt, das, wie der Künstler selbst, eher Ideenräume öffnet als Statements verkündet.

Regisseur Andres Veiel © snapshot-photography/T. Seeliger

Zum Film:


Joseph Beuys, der Mann mit dem Hut, dem Filz und der Fettecke. 30 Jahre nach seinem Tod erscheint er uns als Visionär, der seiner Zeit voraus war und immer noch ist. Als erster deutscher Künstler erhält er eine Einzelausstellung im Guggenheim Museum in New York, während zu Hause sein Werk mehrheitlich noch als „teuerster Sperrmüll aller Zeiten“ gilt. Gefragt, ob ihm solche Urteile gleichgültig seien, sagt er: „Ja. Ich will das Bewusstsein der Menschen erweitern.“

Andres Veiel erteilt dem Künstler selbst das Wort. Aus zahlreichen bisher unerschlossenen Bild- und Tondokumenten montiert er ein assoziatives, durchlässiges Porträt, das, wie der Künstler selbst, eher Ideenräume öffnet als Statements verkündet. Beuys boxt, parliert, doziert, erklärt dem toten Hasen die Kunst und fragt: „Wollen Sie eine Revolution ohne Lachen machen?“ Doch man erlebt auch den Menschen, den Lehrer und Grünen-Kandidaten. Einmal, kurz vor seinem Tod, lässt er sich auch ohne Hut fotografieren. Die Widersprüche und Spannungsfelder, in denen Beuys’ Gesamtkunstwerk entstanden ist, werden sichtbar. Sein erweiterter Kunstbegriff führte ihn mitten in bis heute relevante gesellschaftliche, politische und moralische Debatten.

22:10

Berlinale

Rückkehr nach Montauk

Knut Elstermann begrüßte den Regisseur Volker Schlöndorff im Berlinale Nighttalk und sprach mit ihm über seinen Wettbewerbsfilm "Rückkehr nach Montauk" ("Return to Montauk").

Regisseur Volker Schlöndorff © snapshot-photography/T. Seeliger

Zum Film:


Der Schriftsteller Max Zorn, Anfang 60, reist zu seiner Buchpremiere nach New York. Dort erwartet ihn seine Frau Clara, die für den amerikanischen Verlag an der Veröffentlichung mitgearbeitet hat. Sein sehr persönlicher Roman handelt vom Scheitern einer großen Liebe. Schon bald trifft Max die Frau von damals wieder: Rebecca, in Deutschland geboren, lebt als erfolgreiche Anwältin in New York. Gemeinsam kehren sie für ein Winterwochenende nach Montauk zurück, das Küstenstädtchen am Ende von Long Island, wo sie einst glücklich waren. Rebecca ist distanziert, verletzt, Max möchte sich ihr wieder annähern. Man spricht über die Jahre, die man nicht miteinander verbracht hat, Erinnerungen an die gemeinsame Vergangenheit werden lebendig. Doch haben die Gefühle von damals noch eine Gegenwart oder eine Zukunft?

Volker Schlöndorff widmet sich nach „Homo Faber“ noch einmal dem Universum seines Freundes Max Frisch. Vorgegebene Motive wie das Glück und der Schmerz von Erinnerungen werden variiert und in eine neue filmische Erzählung überführt.

67. Berlinale

Das Berlinale-Radio

9. bis 19. Februar 2017

radioeins Kino

Auch in diesem Jahr sind wir wieder vor Ort und berichten live von den Filmfestspielen. Ob Berichte vom Roten Teppich, aktuelle Filmkritiken oder spannende Interviews - radioeins ist das ... [mehr]

ico-blame

Na sowas! Kann es sein, dass Sie mit einem total veralteten Browser unterwegs sind? Das ist überhaupt nicht empfehlenswert, aus ganz vielen Gründen...
Vor allem aber nicht, wenn Sie die volle Schönheit von radioeins.de genießen wollen.

Icon Internet Explorer

Also bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, damit Sie total aktuell sind.
So wie wir.