Stand vom 01.09.2010, 17:00
Berliner Derby am Freitagabend
Das Spiel zwischen dem 1. FC Union und dem Lokalrivalen Hertha BSC wurde von der Deutschen Fußball-Liga (DFL) für den 17. September terminiert. Anpfiff in der Alten Försterei ist um 18.00 Uhr.
Das brisante und mit Spannung erwartete Berliner Zweitliga-Derby findet an einem Freitagabend statt. Die Partie zwischen dem 1. FC Union und Hertha BSC wird am 17. September um 18.00 Uhr in der Alten Försterei angepfiffen. Das geht aus dem Terminplan hervor, den die Deutsche Fußball-Liga (DFL) am Mittwoch veröffentlicht hat.
Nach Union-Angaben sind für die Partie nur noch rund 400 der ursprünglich 18.432 Karten erhältlich. Sie können ausschließlich von Mitgliedern und Dauerkartenbesitzern des 1. FC Union im Ticketoffice des Vereins erworben werden. 16.500 Tickets waren bereits nach dem ersten Tag des Vorverkaufs vergriffen. Hertha BSC stehen für das Derby lediglich 1400 Karten zur Verfügung, die nach Anmeldung über die Homepage des Vereins unter Mitgliedern und Dauerkarteninhabern verlost werden.
Wie am Mittwoch bekannt wurde, haben die Herthaner 14.449 Saisontickets abgesetzt - mehr als jeder andere Zweitligist. "Wir freuen uns über dieses Ergebnis", bilanzierte Hertha-Geschäftsführer Ingo Schiller. "Es zeigt, dass unsere Fans an unser großes Ziel glauben und selbst alles dafür tun, um dies zu erreichen."
Sperre für Potsdamerin Kemme
Die Turbine-Spielerin muss vier Partien aussetzen, weil sie beim 2:1-Sieg gegen den FFC Frankfurt einer Gegenspielerin den Ball ins Gesicht geworfen hatte. Im Pokal gewann Turbine mit 8:0 beim Lichterfelder FC.
Frauen-Bundesligist Turbine Potsdam muss mehrere Wochen auf Tabea Kemme verzichten. Die U20-Weltmeisterin wurde am Mittwoch vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wegen einer Tätlichkeit für vier Spiele gesperrt.
Beim 2:1-Sieg am Wochenende gegen den FFC Frankfurt hatte Kemme einen Ball genau ins Gesicht von Nationalspielerin Kerstin Garefrekes geworfen. Die Potsdamerin sah daraufhin die Rote Karte.
Aber auch für den FFC hat die Partie ein Nachspiel. Frankfurts Trainer Sven Kahlert wurde vom Sportgericht für ein Spiel auf die Tribüne verbannt, weil er sich mit einem Schubser gegen Kemme für deren Tätlichkeit revanchiert hatte.
Pokal: Turbine siegt in Lichterfelde
Im DFB-Pokal erreichte Turbine am Abend problemlos das Achtelfinale. Beim Lichterfelder FC gewannen die Potsdamerinnen mit 8:0. Allerdings hielt der Regionalligist eine Halbzeit gut mit. Erst nach dem Potsdamer 2:0 in der 50. Minute brachen die Berlinerinnen ein. Ausgeschieden sind die Fußballfrauen von TeBe Berlin, die mit 0:3 gegen den FFC Oldesloe verloren.
Eisbären mit Dauerkarten-Rekord
Der Berliner DEL-Club hat bereits 3000 Saisontickets verkauft - 730 mehr als vor einem Jahr. Die Eisbären starten am 10. September gegen Titelverteidiger Hannover in die neue Spielzeit.
Die Berliner Eisbären verzeichnen für die neue DEL-Saison einen Dauerkarten-Rekord. "Wir haben 3000 Dauerkarten abgesetzt - das sind 730 Saisontickets mehr als in der vergangenen Saison", teilte Eisbären-Geschäftsführer Billy Flynn am Mittwoch mit.
Die Hauptstädter starten am 10. September gegen Titelverteidiger Hannover Scorpions in die neue Spielzeit. Nach dem enttäuschenden Viertelfinal-Aus im vergangenen Frühjahr peilen die Berliner diesmal den Meistertitel an. "Wir wollen wieder das beste Team der Vorrunde und der Playoffs werden", verkündete Eisbären-Trainer Don Jackson.
Finanziell befindet sich der Verein in ruhigem Fahrwasser. Nach Flynns Worten konnten zwei neue Sponsoren gewonnen werden. Der Saisonetat der Eisbären wird auf insgesamt rund sieben Millionen Euro geschätzt.
US Open: Lisicki mit Auftaktsieg
Nach langer krankheitsbedingter Pause meldet sich Sabine Lisicki mit einem beeindruckenden Sieg zurück: Bei den US-Open gewann die Tennisspielerin die Auftaktpartie in nur 47 Minuten.
Sabine Lisicki ist mit einem beeindruckenden Sieg in die US Open gestartet.
Die Berlinerin präsentierte sich am Dienstagabend (Ortszeit) in bestechender Form und gewann ihre Auftaktpartie in New York gegen die US-Amerikanerin Coco Vandeweghe in nur 47 Minuten mit 6:1, 6:0.
In der nächsten Runde trifft Lisicki auf die Wimbledon-Finalistin Vera Zwonarewa aus Russland.
Lisicki hatte wegen einer Knöchelblessur viereinhalb Monate pausiert und erst Anfang August ihr Comeback gegeben.
Alba Berlin startet mit Heimspiel
Zum Auftakt der neuen Bundesliga-Saison ist am 3. Oktober der Mitteldeutsche BC zu Gast in der Hauptstadt. Das sieht der neue Spielplan vor, der allerdings Makulatur werden könnte, wenn Alba die erste Qualifikationsrunde zur Euroleague übersteht.
Der achtfache deutsche Basketball-Meister Alba Berlin startet am 3. Oktober mit einem Heimspiel gegen den Mitteldeutschen BC in die neue Bundesliga-Saison. Nur eine Woche später steht ein weiteres Heimspiel gegen TBB Trier an. Das geht zumindest aus dem Spielplan hervor, der am Mittwoch veröffentlicht wurde.
Abhängig vom Erfolg der "Albatrosse" in der Euroleague-Qualifikation könnte dieser Spielplan allerdings bald Makulatur sein. In der ersten Qualifikationsrunde treffen die Berliner am 21. und 24. September auf den französischen Club Chorale Roanne. Sollte sich Alba in diesem Duell durchsetzen, stünde am 30. September oder 1. Oktober das Rückspiel der zweiten Qualifikationsrunde an. In diesem Fall würde das Bundesligaspiel gegen den MBC verlegt.
Wenn die Berliner sogar die dritte Qualifikationsrunde erreichen, müsste auch die Partie gegen Trier verschoben werden. In diesem Fall würde Alba am 15. Oktober mit einem Auswärtsspiel bei den Telekom Baskets Bonn in die Liga starten, das Bundesliga-Heimdebüt wäre dann am 17. Oktober gegen Ludwigsburg.