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Sport

Stand vom 21.03.2010, 16:00

Union Berlin mit torlosem Remis

Auch gegen Aachen reichte es für die Köpenicker nicht zu einem "Dreier". Sie sind nun seit fünf Spielen ohne Sieg.

Union Berlin ist auch im fünften Spiel hintereinander in der 2. Fußball-Bundesliga ohne Sieg geblieben.

Die Berliner kamen am Sonntag im Heimspiel gegen Alemannia Aachen nicht über ein 0:0 hinaus und sind damit seit fünf Spielen in Serie ohne einen "Dreier".

In einer hart umkämpften Partie sahen die 12.057 Zuschauer in der Alten Försterei auf beiden Seiten nur wenige Torchancen. Zwar war Union das aktivere Team, kam aber nicht gegen die kompakte Aachener Deckung an. Auch nach dem Seitenwechsel hatten die "Eisernen" mehr vom Spiel, doch es fehlten Ideen aus dem Mittelfeld.

Zudem nahmen viele Fouls das Tempo aus dem Spiel. Michael Parensen musste schon in der 1. Halbzeit verletzt das Spielfeld verlassen.

Eisbären beenden Vorrunde mit Niederlage

Die Berliner verloren in Straubing mit 3:4. Kapitän Walker war nach sechswöchiger Pause wieder mit dabei und schoss ein Tor.

Zum Abschluss der Hauptrunde hat DEL-Spitzenreiter Eisbären Berlin am Sonntag noch eine 3:4-Niederlage bei den Straubing Tigers einstecken müssen.

4774 Zuschauer sahen eine wechselhafte Begegnung. Zunächst brachte der nach sechswöchiger Verletzungspause zurückgekehrte Steve Walker die Berliner in Führung. Doch mit einem Doppelschlag drehte Ryan Ramsey das Spiel. Dann waren wieder die Eisbären am Zug: Constantin Braun traf zum Ausgleich, Tyson Mulock zur Führung. Ein erneuter Doppelschlag der Tigers, diesmal durch Justin Mapletoft, brachte den Gastgebern den Sieg.

Titelverteidiger Eisbären, der EHC Wolfsburg und die Frankfurt Lions hatten sich bereits vor dem letzten Spieltag für die Playoffs qualifiziert. Nun stehen auch die Hannover Scorpions, die Nürnberg Ice Tigers und die DEG Metro Stars im Playoff-Viertelfinale um die Meisterschaft.

Ingolstadt verpasste am Sonntag das direkte Weiterkommen und muss ab Mittwoch in den Vor-Playoffs gegen die Kölner Haie antreten. Um den anderen noch freien Viertelfinalplatz spielen Augsburg und die Adler Mannheim.

Klarer Sieg für Turbine Potsdam

Bei der SG Essen-Schönebeck setzte sich der deutsche Frauenfußball-Meister mit 5:1 durch. Am Mittwoch kommt Spitzenreiter Duisburg nach Potsdam.

Turbine Potsdam hat am Sonntag in der Fußball-Bundesliga der Frauen einen klaren 5:1-Erfolg bei der SG Essen-Schönebeck eingefahren.

Zunächst gingen nach nur zehn Minuten die Gastgeberinnen durch Sarah Freutel in Führung. Fünf Minuten später glich Nadine Keßler aus. Babette Peter, Anja Mittag, Fatmira Bajramj und Yuki Nagasaki sorgten für klare Verhältnisse.

Am kommenden Mittwoch empfängt Turbine dann Tabellenführer FCR Duisburg. Die Potsdamerinnen liegen nur einen Punkt hinter dem FCR, haben allerdings zwei Spiele weniger absolviert.

TeBe rutscht nach Niederlage an Tabellenende ab

Durch ein 0:3 (0:1) gegen die Gäste von USV Jena fiel Aufsteiger Tennis Borussia auf den letzten Tabellenplatz zurück und hat nur noch geringe Chancen auf den Klassenerhalt.

Gegen die überforderten TeBe-Frauen gingen die Tore vor 110 Zuschauern im Mommsenstadion auf das Konto von Anonma Genoveva (42.), Ivonne Hartmann (Foulelfmeter/75.) und Susan Sharif (Eigentor/90.).

Alba verliert gegen Skyliners Frankfurt

Die Berliner verpassten damit die vorzeitige Qualifikation für die Playoffs der Basketball-Bundesliga. Alba sieht sich durch die Schiedrichter in der BBL systematisch benachteiligt.

Alba Berlin hat die vorzeitige Qualifikation für die Playoffs der Basketball-Bundesliga (BBL) verpasst.

Der Spitzenreiter unterlag am Samstag vor heimischer Kulisse dem Tabellenfünften Skyliners Frankfurt mit 70:76 (29:37). Für den achtmaligen Meister war es die siebte Niederlage im 28. Saisonspiel.

Vor 10.200 Zuschauern in der Mehrzweckhalle am Ostbahnhof waren Julius Jenkins mit 19 und Byars mit zwölf Punkten die besten Werfer für die erst in der zweiten Hälfte überzeugenden Berliner. Für Frankfurt trafen Derrick Allen mit 18 und Labovic mit 14 Zählern am häufigsten.

Berliner drohen mit Rückzug aus BBL-Gremien

Nach der Niederlage gegen die Skyliners hat sich Alba Berlin erneut unzufrieden mit der Leistung der Unparteiischen gezeigt. Alba fühlt sich systematisch benachteiligt und erwägt nun, sich aus allen Spitzengremien der Bundesliga zurückzuziehen.

"Wir wollen nicht mehr Teil des Ganzen sein", sagte Geschäftsführer Baldi der "Berliner Morgenpost" (Montag). Seit zwei Jahren gebe es eine Tendenz gegen Alba. Der Verein habe immer wieder Videomaterial an die BBL geschickt, doch passiert sei nichts, so Baldi.

Chinesen dominieren German Open in Berlin

Chinas Tischtennisspieler gewannen drei der vier Titel. Lediglich im Damen-Doppel konnte sich das japanische Duo durchsetzen. Die deutschen Starter scheiterten früh.

Chinas Tischtennisspieler haben die diesjährigen German Open in der Berliner Max-Schmeling-Halle dominiert.

Bis auf das Damen-Doppel, das die Japanerinnen Fukuhara/Ishikawa gewannen, gingen am Sonntag alle Titel an China. Im Herren-Finale setzte sich der Weltranglisten-Erste Ma Long überraschend deutlich mit 4:1 gegen Weltmeister Wang Hao durch.

Die deutschen Starter waren bei dem Pro-Tour-Turnier früh gescheitert. Titelverteidiger Timo Boll aus Düsseldorf, war durch eine Erkältung geschwächt und schied bereits im Viertelfinale aus.

Zwei Monate vor der Mannschafts-WM in Moskau (23. bis 30. Mai)  wartet auf das deutsche Team noch eine Menge Arbeit, will es wie  angekündigt die übermächtigen Chinesen, die seit zehn Jahren keinen  Mannschaftkampf mehr verloren haben, ernsthaft herausfordern.

Überraschungssieg für SCC Berlin

Die Volleyballer des SCC Berlin haben sich am Samstag zum Abschluss der Bundesliga-Hauptrunde bei Pokalsieger Generali Haching durchgesetzt. Dagegen mussten die Netzhoppers Königs Wusterhausen eine deutliche Niederlage hinnehmen.

Die Volleyballer des SCC Berlin haben sich am letzten Spieltag der Bundesliga-Hauptrunde überraschend bei Pokalsieger Generali Haching durchgesetzt. Mit dem 3:1-Erfolg am Samstag fuhren die Berliner ihren fünften Sieg in Serie ein.

Die Hachinger schienen drei Tage zuvor bei ihrer Fünf-Satz-Niederlage gegen den deutschen Meister VfB Friedrichshafen viel Kraft gelassen zu haben. Gegen den SCC, der sich in blendender Spiellaune präsentierte, war vor allem der erste Satz hart umkämpft.

Der SCC schließt die Hauptrunde als Tabellenvierter ab. Im Playoff-Viertelfinale treffen die Berliner auf den TV Rottenburg. Die erste Begegnung in der Serie Best of three steigt bereits am 24. März in der Sporthalle Charlottenburg.

Die Netzhoppers Königs Wusterhausen haben zum Abschluss der Hauptrunde eine klare 0:3-Niederlage gegen deb VfB Friedrichshafen einstecken müssen.

Der Meisterschaftsfavorit trat bei den Brandenburgern in Bestbesetzung an und dominierte das Geschehen nach Belieben. Die Netzhoppers spielten engagiert, konnten dem VfB aber nichts entgegensetzen. Nachdem die Entscheidung früh klar war, verschaffte Netzhoppers-Trainer Mirko Culic auch seinen Reservisten Einsatzzeit.

Spandau im Wasserball-Pokal gescheitert

Beim ASC Duisburg verlor der favorisierte Titelverteidiger des Turbo-Cups am Samstag völlig überraschend mit 5:6. Dagegen hat Vorjahresfinalist SC Wedding unerwartet weiter die Chance auf den Pokalsieg.

Rekordmeister Spandau 04 ist sensationell im Viertelfinale des 38. Deutschen Wasserball-Pokals ausgeschieden.

Beim ASC Duisburg verlor der favorisierte Titelverteidiger des Turbo-Cups am Samstag völlig überraschend mit 5:6 (1:3,2:1,2:1,0:1). In der Liga hatten die Wasserfreunde die beiden Partien noch klar mit 13:5 und 16:9 für sich entschieden. Für die Hauptstädter, die in den vergangenen drei Jahren jeweils das Double aus Meisterschaft und Pokal holten, war es die erste nationale Pleite seit Frühjahr 2007.

"Die Niederlage war verdient, denn wir haben superschlecht gespielt", meinte Manager Peter Röhle. Vor allem den Siegeswillen habe er vermisst. Die Treffer für Spandau erzielten Marko Savic, Erik Bukowski (je 2) und Erik Miers.

Dagegen hat Vorjahresfinalist SC Wedding unerwartet weiter die Chance auf den Pokalsieg. Die Nordberliner gewannen in einer Neuauflage des Vorjahreshalbfinals gegen Bayer 08 Uerdingen mit 6:4 (1:0,0:2,4:1,1:1) und zogen damit in die Runde der besten Vier ein. Zweifacher Torschütze für Wedding war Carsten Schulz. Torwart Tim Höhne war ein glänzender Rückhalt und legte den Grundstein für den Weddinger Coup.