Drei Jahre ist es her, dass sich die White Lies mit ihrem Debütalbum „To Lose My Live“ sofort auf Platz 1 der englischen Charts katapultierten. Ihr New Wave-Sound mit einer ordentlichen Portion Pop-Appeal kam auch bei berühmten Musikerkollegen an: Mark Ronson, Morrissey und Nick Cave outeten sich als Fans. Kurze zeit später war das Trio auf einmal im Vorprogramm von Coldplay und den Kings of Leon zu sehen und spielte selbst ausverkaufte Tourneen. Anfang 2011 erschien dann endlich ihr aktuelles, zweites Album „Ritual“, auf dem es noch etwas bombastischer und epischer zugeht. Dass die neuen Songs der White Lies vor allem live verdammt gut klingen, davon konnten sich Berliner Fans am 3. März 2011 in der C-Halle überzeugen. Unterstützt von 2 Tourmusikern performten Drummer Jack Brown, Bassist Charles Cave und Sänger Harry McVeigh an diesem Abend gewohnt stillvoll in schwarzen Anzügen. Sie ließen sich von gleißend hellem Weißlicht in Szene setzen und immer wieder sorgten große Scheinwerfer für dramatische Lichterspiele, die perfekt zur Stimmung der einzelnen Songs passten. Kurzum: Ein atmosphärisch-dichter Auftritt, den die White Lies da hingelegt haben, mit euphorischen Hymnen auf die Melancholie - und radioeins war live dabei...