radioeins Plattenkritiken

CD der Woche
29.11.2017

Back in Black

If All I Was Was Black von Mavis Staples

Das Vinyl der Woche

If All I Was Was Black von Mavis Staples
Anti

Die CD ist zu tot, das MP3 zu virtuell und ein Privatkonzert zu teuer. Darum feiert radioeins das Vinyl – zusammen mit Volker Quante und Ina Winkels von „Mr. Dead und Mrs. Free“. Jede Woche stellen sie ein Album vor, das nur auf Vinyl so klingt, wie es klingen soll. [mehr]

24.11.2017

Soundcheck

Utopia von Björk

Utopia von Björk
Warner

Die Welt ist aus den Fugen, aber Björk entfacht uns ein Lichtlein der Utopie: Ihr neues Album ist nicht nur ihr hoffnungsvollstes, sondern auch ihr bestes seit langem – dank des genialen Produzenten Arca, mit dem es in geradezu geschwisterlicher Zwiesprache entstand. Jens Balzer [mehr]

24.11.2017

Soundcheck

Für dich von Xavier Naidoo

Für dich von Xavier Naidoo
Naidoo Records (Tonpool)

Nach problematischen Äußerungen in Wort und Ton zwischen "dämlich" und "eklig" zieht sich Naidoo auf seinem neuen Album ganz ins Private zurück und besingt Vater- und Ehefreuden. Kein Ärgernis, kein Reichsbürgersound, aber auch nicht die großartige deutsche Soul-Platte, die in ihm steckt. Fabian Wolff [mehr]

24.11.2017

Soundcheck

Who Built The Moon von Noel Gallagher’s High Flying Birds

Who Built The Moon? von Noel Gallagher's High Flying Birds
Sour Mash

Er ist der Mann geworden, den er verachtet hat. Ein saturierter 50-Jähriger mit Landhaus und einem schlecht gealterten Freundeskreis, der sich auf die nächste Rockstar-Party von ihm freut. Und dann knüpft sein verhasster Bruder auch noch unverhohlen an alte Oasis-Tugenden an, schiebt ihn gewissermaßen aus dem Bild. Was soll er, der die größten Songs der 90er zusammengeklaut hat, bloß machen? Sich für sein drittes Post-Oasis-Album verbünden mit Paul Weller und Johnny Marr, Gitarren flirren lassen und Beats kreiseln. Schon mal keine schlechte Idee. Bloß nicht wieder den alten Scheiß ... [mehr]

24.11.2017

Soundcheck

Kind von Dillon

Kind von Dillon
PIAS

Dominique Dillon de Byington hat die Krise einer schlimmen Schreibblockade überwunden und lässt auf ihrem dritten Album die Dinge laufen. Minimalistische Tracks, durchaus durchdacht produziert, locken zum genaueren Zuhören. Das Album beginnt mit dem besten Moment, dem Titelstück, einem bezaubernden Duett, bei dem Dillon zusammen mit Dirk von Lowtzow singt und fragt: „How tall will I grow?“. Seine Antwort: „Only time will show…“ Der einzigartigen Schönheit dieses Anfangs, können die restlichen Stücke nicht ganz enstprechen. Andreas Müller (Gastgeber) [mehr]