R.I.P. Chuck Berry

"Hail! Hail! Rock'n'Roll!"

Der Rock'n'Roll Pionier starb am Samstag im  Alter von 90 Jahren

Chuck Berry
Chuck Berry

Die Welt trauert um den vielleicht größten Rock'n'roller aller Zeiten. Bill Haley macht ihn populär, Elvis war der "King", aber Chuck Berry war der Poet des Rock'n'Roll. Mit Songs wie "Roll Over Beethoven", "Johnny Be Good" , "Oh Carol" oder "Memphis, Tennessee" schrieb er Geschichte und die Szene, in der Urma Thurman und John Travolta zu "You Never Can Tell" in Pulp Fiction zum Dance Contest antreten, wird für immer unsterblich bleiben. Chuck Berry wuchs in der Zeit der Rassentrennung in den USA auf, er erlebte Rassismus am eigenen Leib und doch war er der erste, der weiße Countrymusik mit den schwarzen Blues zu etwas ganz neuem verschmolz.

Keith Richards schaute zu ihm auf und lernte viel von seinem Gitarrenspiel, Bob Dylan nannte ihn einen Dichter, und auch John Lennon und Paul McCartney verehrten Chuck Berry als Songwriter. Als schwarzer Musiker hatte Chuck Berry in den 50ern keine Chance so bekannt zu werden wie seine weißen Kollegen Elvis oder Bill Haley. Berry war schwarz, seine Musik galt als "race music" und wurde von den weißen Radiostationen nicht gespielt. Aber er brachte es trotzdem zu Starruhm, denn Berry war ein exzellenter Showman und mit seinem "Duckwalk" bildete er die Blaupause für Michael Jacksons "Moonwalk". Bis ins hohe Alter stand Chuck Berry auf der Bühne und spielte seine Hits.

Chuck Berry war "Rock'n'Roll" pur, das war seine Musik und daran hielt er bis zuletzt fest. "Hail! Hail! Rock'n'Roll"!

Hören Sie hier den Nachruf von Torsten Groß

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