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Dicke Wälzer und bunte Comichefte, kiloschwere Bildbände und stundenlange Hörbücher - Seite EINS » schlägt sie auf, hört sie an. Jede Woche seitenweise neuer Stoff - zum Schmökern, Schmachten und Schmunzeln. Dazu interessante Autorengespräche für Neugierige und Profis...

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5. Februar 2012
Ernö Zeltner: Ich liebte eine schöne Frau - Miniaturen

Sie sind geistvoll, ironisch und leidenschaftlich. Sie flanieren durch den Alltag und sind fasziniert von schönen Frauen. Sie schreiben Liebeserklärungen an die Stadt in der sie leben: Budapest, die ehemalige K. u. k. Metropole an der Donau. Ein nostalgisches Bild einer eleganten Epoche, verblüffend aktuell! Veröffentlicht von drei ungarischen Erzählern, die hier kaum einer kennt (Antal Szerb, Ernö Szép, Gyula Krúdy) - zwischen 1920 und 1940 in verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften. Entdeckt, übersetzt und herausgegeben von Ernö Zeltner in dem Band "Ich liebte eine schöne Frau - Miniaturen". Die Literaturkritikerin Verena Auffermann kennt sich mit Ungarn aus und wir sprachen mit ihr darüber.

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Ernö Zeltner: Ich liebte eine schöne Frau - Miniaturen


5. Februar 2012
E.T.A. Hoffmann, Alexandra Kardinar, Volker Schlecht: Das Fräulein von Scuderi

Die Szene ist bizarr: Sein wulstiger Körper quetscht sich in ein barockes Sesselchen. Schnabelschuhe mit Schleifchen, Rüschen-Hemd, wallende Perücke mit weißen Locken, die über die Schultern fallen. Der Mann ist der erste Polizeipräsident von Paris, um 1680, unter dem Sonnenkönig Ludwig XIV. Sein Blick ruht starr auf einer ältere Frau: Auch sie in barockem Kleid, mit Kopf-Häubchen, zierlich in einem roten Sessel. Aus ihren Augen strömen Fontänen türkiser Tränen. Die Dame ist „Das Fräulein von Scuderi“ aus der gleichnamigen Novelle von E.T.A. Hoffmann. 2011 zur Graphik Novel umgearbeitet von Alexandra Kardinar und Volker Schlecht. Unser Kollege Mark Diening hat sich das Buch angeschaut und gelesen.

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E.T.A. Hoffmann, Alexandra Kardinar, Volker Schlecht: Das Fräulein von Scuderi


5. Februar 2012
Elizabeth Taylor: Blick auf den Hafen

Ein Arzt hat ein Verhältnis mit der attraktiven Nachbarin. Sie ist die beste Freundin seiner nichts ahnenden Frau. Die Besitzerin des Altkleiderladens ist halb gelähmt und tyrannisiert ihre erwachsenen Töchter. Sie mischt sich überall ein und klatscht. In "Blick auf den Hafen" beobachtet jeder jeden und nimmt am Leben aller teil. Aufgeschrieben von Elizabeth Taylor, die schon zwanzig Jahre vor der großen Schauspielerin auf die Welt kam und es mit diesem Namen sicher nicht leicht hatte. Ihre deutsche Übersetzerin ist Bettina Abarbanell und wir sprachen mit ihr über das Buch.

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Elizabeth Taylor: Blick auf den Hafen


29. Januar 2012
Unterm Messer. Ein Mira-Valensky-Krimi von Eva Rossmann

Eigentlich soll die Wiener Journalistin eine Reportage über eine Schönheitsklinik schreiben. Als in der Sauna der “Beauty Oasis“ die Leiche einer jungen Nonne gefunden wird, ermittelt Mira Valensky auf eigene Faust und schickt dafür ihre Freundin und frühere Putzhilfe undercover in die Beautyklinik. Sie finden ein geheimes Labor und kriegen heraus, dass dort mit Gentechnik experimentiert wird, um den Alterungsprozess zu verzögern. "Unterm Messer" heißt das 13. Buch der Valensky-Krimi-Reihe - geschrieben von der österreichischen Ex-Journalistin Eva Rossmann...

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Unterm Messer. Ein Mira-Valensky-Krimi von Eva Rossmann


29. Januar 2012
Peter Lundt: Gnadenstoß von Arne Sommer und Volker Sponholz

Er ist zynisch, wortkarg und eigensinnig - als Polizist macht er Karriere. Dann hat er einen Unfall im Dienst und ist blind. Was nun? Er macht sich selbständig - wird Privatdetektiv. Einer für ganz besondere Fälle mit ganz besonderen Methoden. Bisher gab es den blinden Ermittler nur in einer Hörspielreihe. Jetzt löst er seinen ersten Fall in dem Comic "Gnadenstoß". Das tut er, da wo er auch wohnt: auf St. Pauli in Hamburg. Ausgedacht von Arne Sommer, gezeichnet von Volker Sponholz.

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Peter Lundt: Gnadenstoß von Arne Sommer und Volker Sponholz


29. Januar 2012
Mandels Büro von Berni Mayer

Manchmal sitzen sie stundenlang im Auto am Straßenrand – sie warten und beobachten. Manchmal mit laufendem Motor und Fuß auf dem Gaspedal: So sehen viele den Traumberuf Detektiv! Auch zwei arbeitslose Musikjournalisten, die zuversichtlich die Detektei eines verstorbenen Onkels übernehmen. Als New-Media-Ermittler wollen sie die old fahsioned Branche aufmischen. In seinem Krimi „Mandels Büro“ erzählt Berni Mayer den ersten Fall der verschrobenen Neu-Privatdetektive Mandel und Singer - um Bands und Songs, um Plattenfirmenbosse und Promoter.

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Mandels Büro von Berni Mayer


22. Januar 2012
Der Große: Friedrich II. von Preußen von Jürgen Luh

Er war eigenwillig, hartnäckig und süchtig nach Ruhm. Er gab nie Fehler zu und ging Risiken ein, ohne die Konsequenzen zu bedenken. Als Mann mit ausgeprägtem Sinn für "public relations" setzte er auf einen "kopflosen Nachfolger", nur um der Nachwelt ein strahlenderes Bild von sich selbst zu hinterlassen. Ein Großer wollte er sein und er wurde es. "Der Große. Friedrich II. von Preußen" heißt ein Buch um den Charakter dieses Königs als aus heutiger Sicht. Geschrieben hat es Jürgen Luh und wir sprachen mit dem Historiker darüber.

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Der Große: Friedrich II. von Preußen von Jürgen Luh


22. Januar 2012
Preußischer Bilderbogen von Rainer Ehrt

„Friedrich der 2. … ist das nicht der mit der Querflöte?“ „Ja genau, der vom Reiterstandbild unter den Linden. Der Frauenhasser.“ „War das nicht sein Vater? Der andere Friedrich? Der mit den Soldaten?“ So oder so ähnlich wird heute oft über Preußen gesprochen. Rainer Ehrt bedauert das und hat sich mit seinem Buch „Preußischer Bilderbogen“ durch eine der widersprüchlichsten Epochen der deutschen Geschichte gezeichnet. Unsere Kollegin Fanny Tanck hat es gelesen.

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Preußischer Bilderbogen von Rainer Ehrt


22. Januar 2012
Unser König: Friedrich der Große und seine Zeit - ein Lesebuch von Jens Bisky

Der Hintergrund knallpink, der Himmel lila, und mittendrin: hervorgehoben das Portrait von Friedrich II.. Auf der Brust blitzt Preußens höchster Orden - der schwarze Adler. Skeptisch schaut Friedrich den Betrachter an, mit stechendem Blick. Man ahnt die Widersprüche in der Persönlichkeit dieses umstrittenen Monarchen. Der so beschriebene Siebdruck von Andy Warhol prangt auf dem Cover des neuen Buches von Jens Bisky. "Unser König: Friedrich der Große und seine Zeit - ein Lesebuch" heißt es.

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Unser König: Friedrich der Große und seine Zeit - ein Lesebuch von Jens Bisky


15. Januar 2012
Katharina Greve: „Patchwork. Frau Doktor Waldbeck näht sich eine Familie“

Sie ist Transplantationschirurgin und hat Erfolg.Nicht ganz so erfolgreich ist sie als Privatperson. Als sie irgendwann feststellt, dass sie langsam zu alt ist, um Kinder zu bekommen, baut sie sich im Labor einfach selbst welche. Dazu nimmt sie Humanabfälle aus der Restekiste. Die korrekte anatomische Anordnung hält sie nicht ein: ein Kopf bekommt Hände, zwei Beine erhalten Gesichter, ein Oberkörper läuft auf Vogelfüßen.Aufgeschrieben und gezeichnet von Katharina Greve in dem Comic „Patchwork. Frau Doktor Waldbeck näht sich eine Familie.“

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Katharina Greve: „Patchwork. Frau Doktor Waldbeck näht sich eine Familie“