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Dicke Wälzer und bunte Comichefte, kiloschwere Bildbände und stundenlange Hörbücher - Seite EINS » schlägt sie auf, hört sie an. Jede Woche seitenweise neuer Stoff - zum Schmökern, Schmachten und Schmunzeln. Dazu interessante Autorengespräche für Neugierige und Profis...
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29. Januar 2012
Unterm Messer. Ein Mira-Valensky-Krimi von Eva Rossmann
Eigentlich soll die Wiener Journalistin eine Reportage über eine Schönheitsklinik schreiben. Als in der Sauna der “Beauty Oasis“ die Leiche einer jungen Nonne gefunden wird, ermittelt Mira Valensky auf eigene Faust und schickt dafür ihre Freundin und frühere Putzhilfe undercover in die Beautyklinik.
Sie finden ein geheimes Labor und kriegen heraus, dass dort mit Gentechnik experimentiert wird, um den Alterungsprozess zu verzögern.
"Unterm Messer" heißt das 13. Buch der Valensky-Krimi-Reihe - geschrieben von der österreichischen Ex-Journalistin Eva Rossmann...
Unterm Messer. Ein Mira-Valensky-Krimi von Eva Rossmann
29. Januar 2012
Peter Lundt: Gnadenstoß von Arne Sommer und Volker Sponholz
Er ist zynisch, wortkarg und eigensinnig - als Polizist macht er Karriere. Dann hat er einen Unfall im Dienst und ist blind. Was nun? Er macht sich selbständig - wird Privatdetektiv. Einer für ganz besondere Fälle mit ganz besonderen Methoden.
Bisher gab es den blinden Ermittler nur in einer Hörspielreihe. Jetzt löst er seinen ersten Fall in dem Comic "Gnadenstoß". Das tut er, da wo er auch wohnt: auf St. Pauli in Hamburg. Ausgedacht von Arne Sommer, gezeichnet von Volker Sponholz.
Peter Lundt: Gnadenstoß von Arne Sommer und Volker Sponholz
29. Januar 2012
Mandels Büro von Berni Mayer
Manchmal sitzen sie stundenlang im Auto am Straßenrand – sie warten und beobachten. Manchmal mit laufendem Motor und Fuß auf dem Gaspedal: So sehen viele den Traumberuf Detektiv!
Auch zwei arbeitslose Musikjournalisten, die zuversichtlich die Detektei eines verstorbenen Onkels übernehmen.
Als New-Media-Ermittler wollen sie die old fahsioned Branche aufmischen.
In seinem Krimi „Mandels Büro“ erzählt Berni Mayer den ersten Fall der verschrobenen Neu-Privatdetektive Mandel und Singer - um Bands und Songs, um Plattenfirmenbosse und Promoter.
Mandels Büro von Berni Mayer
22. Januar 2012
Der Große: Friedrich II. von Preußen von Jürgen Luh
Er war eigenwillig, hartnäckig und süchtig nach Ruhm. Er gab nie Fehler zu und ging Risiken ein, ohne die Konsequenzen zu bedenken. Als Mann mit ausgeprägtem Sinn für "public relations" setzte er auf einen "kopflosen Nachfolger", nur um der Nachwelt ein strahlenderes Bild von sich selbst zu hinterlassen.
Ein Großer wollte er sein und er wurde es. "Der Große. Friedrich II. von Preußen" heißt ein Buch um den Charakter dieses Königs als aus heutiger Sicht. Geschrieben hat es Jürgen Luh und wir sprachen mit dem Historiker darüber.
Der Große: Friedrich II. von Preußen von Jürgen Luh
22. Januar 2012
Preußischer Bilderbogen von Rainer Ehrt
„Friedrich der 2. … ist das nicht der mit der Querflöte?“ „Ja genau, der vom Reiterstandbild unter den Linden. Der Frauenhasser.“ „War das nicht sein Vater? Der andere Friedrich? Der mit den Soldaten?“ So oder so ähnlich wird heute oft über Preußen gesprochen. Rainer Ehrt bedauert das und hat sich mit seinem Buch „Preußischer Bilderbogen“ durch eine der widersprüchlichsten Epochen der deutschen Geschichte gezeichnet. Unsere Kollegin Fanny Tanck hat es gelesen.
Preußischer Bilderbogen von Rainer Ehrt
22. Januar 2012
Unser König: Friedrich der Große und seine Zeit - ein Lesebuch von Jens Bisky
Der Hintergrund knallpink, der Himmel lila, und mittendrin: hervorgehoben das Portrait von Friedrich II.. Auf der Brust blitzt Preußens höchster Orden - der schwarze Adler. Skeptisch schaut Friedrich den Betrachter an, mit stechendem Blick. Man ahnt die Widersprüche in der Persönlichkeit dieses umstrittenen Monarchen. Der so beschriebene Siebdruck von Andy Warhol prangt auf dem Cover des neuen Buches von Jens Bisky. "Unser König: Friedrich der Große und seine Zeit - ein Lesebuch" heißt es.
Unser König: Friedrich der Große und seine Zeit - ein Lesebuch von Jens Bisky
15. Januar 2012
Katharina Greve: „Patchwork. Frau Doktor Waldbeck näht sich eine Familie“
Sie ist Transplantationschirurgin und hat Erfolg.Nicht ganz so erfolgreich ist sie als Privatperson. Als sie irgendwann feststellt, dass sie langsam zu alt ist, um Kinder zu bekommen, baut sie sich im Labor einfach selbst welche. Dazu nimmt sie Humanabfälle aus der Restekiste. Die korrekte anatomische Anordnung hält sie nicht ein: ein Kopf bekommt Hände, zwei Beine erhalten Gesichter, ein Oberkörper läuft auf Vogelfüßen.Aufgeschrieben und gezeichnet von Katharina Greve in dem Comic „Patchwork. Frau Doktor Waldbeck näht sich eine Familie.“
Katharina Greve: „Patchwork. Frau Doktor Waldbeck näht sich eine Familie“
15. Januar 2012
Kamal Ben Hameda: „Sieben Frauen aus Tripolis“
Eigentlich sollte er nur ihre Besorgungen erledigen, doch an diesem Morgen erwartet den kleinen Jungen ein schockierendes Bild im Hause seiner Tante:
Nackt kniet sie auf dem Boden ihres Schlafzimmers, dahinter ihr Ehemann, der sie auspeitscht und schließlich vergewaltigt.In „Sieben Frauen aus Tripolis“ schildert Kamal Ben Hameda seine Kindheit inmitten von Frauen, die nach Süßigkeiten duften und viele „salzige“ Erfahrungen machen. Intime Erfahrungen, die sie einzig dem Kind anvertrauen.Fanny Tanck hat das Buch gelesen.
Kamal Ben Hameda: „Sieben Frauen aus Tripolis“
15. Januar 2012
Marie-Aude Murail: „Das ganz und gar unbedeutende Leben der Charity Tiddler“
Ein kleines Mädchen im viktorianischen England.Von Kindermädchen und Gouvernante betreut lebt sie in eigenen Räumen: Sie ist 5 Jahre alt, das einzige Kind reicher Eltern und denkt gern nach, z.B. darüber: „Ich hätte zwischen meinen beiden Schwestern sitzen müssen. Aber Prudence, meine ältere Schwester, hatte 3 Stunden nach ihrer Geburt auf ein Weiterleben verzichtet, Mercy wiederum, die 2 Jahre später zur Welt gekommen war, hatte das Abenteuer nicht länger als eine Woche gewagt.“ - „Das ganz und gar unbedeutende Leben der Charity Tiddler“ heißt die erfundene Biografie von Marie-Aude Murail. Tobias Scheffel hat sie übersetzt.
Marie-Aude Murail: „Das ganz und gar unbedeutende Leben der Charity Tiddler“
8. Januar 2012
Kolja Mensing: Die Legenden der Väter
Drei Generationen. Eine Lebensgeschichte
1946 wird im Nordwesten Deutschlands ein Kind geboren. Der Vater ist Pole, Soldat der Besatzungstruppen, die Mutter eine Deutsche. Die Liebe scheitert. Das Kind wächst heran, ohne den Vater, der in seine Heimat zurückgekehrt ist, je kennenzulernen. Viele Jahre später macht sich Kolja Mensing, der Enkel jenes polnischen Soldaten, auf die Suche nach einem Phantom.
Der Journalist Kolja Mensing erzählt diese Suche suggestiv und anschaulich wie einen Roman. Von der vorsichtigen Annäherung dreier Generationen, die durch die historischen Verwerfungen des 20. Jahrhundert von einander getrennt wurden, aber auch davon, wie Erinnerungen in Familien weitergegeben und dabei wie von selbst zu Literatur werden. (Text: aufbau Verlag)
Kolja Mensing: Die Legenden der Väter